| Antigen |
Moleküle, die mit Antikörpern reagieren |
| Archaeen |
Einzellige Organismen, die sich durch ihren Zellaufbau von den Bakterien abgrenzen |
| Bakterien |
Mikroorganismen; Verursacher vieler Infektions-krankheiten; können auf der Körperoberfläche, in intrazellulären Vesikeln, im Zytosol oder in Extrazellulärräumen leben |
| CD |
Differenzierungscluster (clusters of differentiation); Oberflächen-Antigene auf Zellen |
| Effektorzellen |
Lymphozyten, deren Effektorfunktion durch Antigenkontakt ausgelöst wird und in der Lage sind, sich an der Zerstörung von Krankheits-erregern zu beteiligen |
| Eukaryot |
Mehrzellige Lebewesen, die einen Zellkern und eine Zellmembran besitzen |
|
Extrazellulär-
raum
|
Mit Flüssigkeit gefüllter Raum außerhalb der Zellen |
| Gefäßendothel |
Innere Wand von Lymph- und Blutgefäßen |
|
Gram-negativ/
-positiv
|
Bezieht sich auf den Zellwandaufbau von Bakterien; durch die sog. Gram-Färbung kann ermittelt werden, ob ein Bakterium Gram-negativ oder –positiv ist |
| H2O2 |
Wasserstoffperoxid; wirkt zellschädigend |
| IFN-α |
Interferon-α; wird als Antwort auf virale und bakterielle Nukleinsäure von vielen Zelltypen gebildet |
| IFN-γ |
Interferon-γ; wird von TH1-Zellen nach Kontakt mit einem Makrophagen gebildet |
| IL |
Interleukine; Zytokine, die von Leukozyten gebildet werden |
| inflammatorisch |
entzündlich; Entzündung hervorrufend |
Intrazellulär-
raum |
Raum innerhalb einer Zelle |
| Leukozyten |
Weiße Blutkörperchen; hauptsächlich an der Abwehr von Krankheitserregern beteiligt |
Leukozyten-
infiltration |
Einwanderung von Leukozyten |
| LPS |
Lipopolysaccharid; in äußerer Membran Gram-negativer Bakterien. Das Lipid A der LPS ist ein Virulenzfaktor pathogener Bakterien |
| Lymphozyten |
Umfassen B-, T- und natürliche Killer (NK)-Zellen; die Erkennung von Bakterien und Viren zählt zu ihren Hauptaufgaben |
| Lysosom |
Zellorganellen, die für den Abbau von zell-fremdem- sowie zelleigenem Material sorgen |
| Makrophagen |
„Fresszelle“; phagozytiert Mikroorganismen |
| MHC I |
Haupthistokompatibilitätskomplex I (major histocompatibility complex I); präsentiert den CD8-T-Zellen zytosolische Antigene |
| MHC II |
Haupthistokompatibilitätskomplex II (major histocompatibility complex II); präsentiert den CD4-T-Zellen Antigene aus zellulären Vesikeln |
Mikroorganis-
men |
Mikroskopisch kleine Organismen, die meist einzellig sind. Zu ihnen zählen Bakterien, Archaeen, Hefen, Pilze und Protozoen |
| NO |
Stickstoffmonoxid; freies Radikal, das u.a. von Makrophagen ge-bildet wird und Bakterien sowie Zellen abtötet. Führt bei übermäßiger Produktion zum Blutdruckabfall |
| Nukleinsäuren |
Speichern genetische Informationen |
| O2- |
Hyperoxid-Anion; freies Radikal |
| Ödem |
Eine durch Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem bedingte Schwellung des Gewebes |
| pathogen |
krankheitserregend |
| Permeabilität |
Durchlässigkeit, z.B. von Molekülen durch Membranen |
| Phagosom |
Sind Organellen im Inneren von Makrophagen, die z.B. Bakterien und Viren verdauen können |
| Phagozytose |
Aufnahme von größeren Nahrungspartikeln ins Innere der Zelle |
| Protozoen |
Einzellige Organismen ohne Zellwand, aber mit Zellkern |
| Sepsis |
Blutvergiftung; Entsteht, wenn Bakterien den Entzündungsherd verlassen und in die Blutbahn gelangen. Eine Entzündung der Organe kann die Folge sein bis hin zum Organversagen. |
| systemisch |
Auf den gesamten Körper auswirkend |
| TH1-Zellen |
Inflammatorische CD4-T-Zellen; Bewaffnete T-Effektorzellen, die nach Kontakt mit einem entsprechenden Antigen TNF und IFN-γ bilden und Makro-phagen aktivieren |
| TNF-α |
Tumor-Nekrose-Faktor α; Zytokin, das von T-Zellen und Makro-phagen gebildet wird |
| Vesikel |
Mikroskopisch kleine, von einer Membran-umgebende, rundliche bis ovale Bläschen |
| Viren |
Intrazelluläre Parasiten ohne Stoffwechsel; sind daher für ihre Vermehrung auf die Wirtszelle angewiesen |
Virulenz-
faktoren |
Können Bestandteile oder Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen sein, die die Ursache für die krankmachende Wirkung darstellen |
| Zytokine |
U.a. Interleukine, Interferone und Tumor-Nekrose-Faktoren; leisten u.a. die Vermehrung und Differenzierung von Zielzellen ein oder regulieren diese |
| Zytoplasma |
Ausfüllender Inhalt einer Zelle (u.a. Zytosol, Zellkern) |
| Zytosol |
Flüssige Bestandteile des Zytoplasmas einer eukaryotischen Zelle |
Zytotoxische
T-Zellen |
T-Killerzellen; meist CD8-T-Zellen, die andere Zellen abtöten können, wenn diese zytosolische Antigene auf MHC I-Komplexen präsentieren |