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MetrioPharm AG gibt Kapitalerhöhung bekannt
- Ausgabe von 3.000.000 neuen Namenaktien an strategische Investoren
- Bruttoemissionserlös in Höhe von 750.000 Euro
- Möglichkeit weiterer Patentanmeldungen
Zürich, 4. März 2010: Der Verwaltungsrat und der Vorstand der MetrioPharm AG (WKN: A0YD9Q; ISIN: CH0107076744) geben die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft, gemäß des Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung vom 30. September 2009, gegen Bareinlage bekannt. Durch Ausgaben von 3.000.000 neuen Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0,20 erhöht sich das Grundkapital von CHF 8.000.000 um CHF 600.000 auf CHF 8.600.000. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.
Die neuen Aktien wurden vollständig von einer Gruppe strategischer Investoren gezeichnet, deren Anteil sich nunmehr auf insgesamt 7 Prozent an der MetrioPharm AG beläuft. Der Ausgabepreis je Aktie befindet sich auf dem Niveau des aktuellen Börsenkurses. Insgesamt geht der MetrioPharm AG ein Bruttoemissionserlös von 750.000 Euro zu.
Ausschlaggebend für den Einstieg der Investoren in die MetrioPharm AG waren die Fortschritte bei mehreren Produkten der Gesellschaft. Sowohl in der MP1000 Entwicklungspipeline mit der Leitsubstanz MP1021 als auch bei der Wirkstoffklasse der Oxirancarbonsäuren mit der Leitsubstanz MP2070/Etomoxir konnten einige wichtige Meilensteine im Entwicklungsplan früher als vorgesehen erreicht werden. Darüber hinaus eröffnen neue Forschungsergebnisse der MetrioPharm die Möglichkeit weiterer Patentanmeldungen und somit einer substantiellen Aufwertung des Wirkstoff Portfolios der Gesellschaft.
"Die Zusammenarbeit mit Universitäten und namhaften Forschungsinstituten, wie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, hat eine Reihe neuer Ansätze für den therapeutischen Einsatz unserer Substanzklassen MP1000 und der Oxirancarbonsäuren aufgezeigt", erklärt Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG. "Mit den finanziellen Mitteln, die der MetrioPharm AG aus der Kapitalerhöhung zufließen, wollen wir unsere neu gewonnenen Erkenntnisse zügig in zusätzliche Schutzrechte und lizenzfähige Wirkstoffe verwandeln."
Auf Basis der Satzung der MetrioPharm AG ist der Verwaltungsrat ermächtigt, jederzeit bis zum 30. September 2011 das Aktienkapital im Maximalbetrag von CHF 4.000.000 durch Ausgabe von höchstens 20.000.000 vollständig zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0,20 zu erhöhen.
Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien
Zürich, 27. November 2009: Gemäß eines Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung der MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) vom 30. September 2009 werden die Anteilsscheine der Gesellschaft von Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt. Die Depotbanken wurden aufgefordert, die Bestände ihrer Deponenten von Inhaberaktien auf die neuen Namenaktien im Verhältnis 1:1 umzubuchen und die Eintragung in das Aktienregister der Gesellschaft zu veranlassen.
Die Inhaberaktien der MetrioPharm AG werden noch bis zum 30. November 2009 an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Der Handel der Namenaktien unter der Kennung ISIN CH0107076744 beginnt am 1. Dezember 2009.
"Durch die Umstellung auf Namenaktien und die Eintragung der Aktionäre in das Aktienregister der Gesellschaft entsteht ein großes Potenzial für die Investor Relations-Aktivitäten der MetrioPharm AG. So erhöht sich die Transparenz zwischen den Aktionären und der Gesellschaft und erleichtert die Kontaktaufnahme. Da wir nunmehr zu institutionellen und privaten Investoren gleichermaßen in unmittelbaren Kontakt treten können, ergibt sich durch das Führen eines Aktienregisters auch ein langfristiger und nachhaltiger Kostenvorteil. Unternehmensinformationen wie Einladungen zur Generalversammlung, Corporate News oder Geschäftsberichte können ohne Streuverluste die Empfänger erreichen", erklärte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.
Gegenüber der Gesellschaft gilt zukünftig nur derjenige als Aktionär, der in das Aktienregister der Gesellschaft eingetragen wurde. Die bisherigen Inhaberaktionäre werden daher von der Gesellschaft aufgefordert, sich von ihrer Depotbank bestätigen zu lassen, dass die Eintragung veranlasst wurde oder selbst Kontakt mit der Gesellschaft aufzunehmen. Die Rechtsstellung der Aktionäre wird durch die Umstellung der Inhaberaktien auf Namenaktien im Übrigen nicht beeinträchtigt. Die Umstellung der auf den Inhaber lautenden Stückaktien in auf den Namen lautende Stückaktien ist für die Aktionäre kostenfrei. Die neuen Namenaktien sind für das volle Geschäftsjahr 2009 dividendenberechtigt.
MetrioPharm AG veröffentlicht Geschäftszahlen 2008
Zürich, 08. Juni 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) hat heute ihre geprüften Geschäftszahlen für das Jahr 2008 nach IFRS-Rechnungslegung veröffentlicht.
Im Geschäftsjahr 2008 entwickelte sich die MetrioPharm AG wie prognostiziert. Hauptfokus war die Weiterentwicklung der lizenzierten Wirkstoffsubstanzen und die Kontaktaufnahme mit Lizenznehmern. So konnten beträchtliche Fortschritte im Forschungs- und Entwicklungsprogramm von MP1021 erzielt, die Produktpipeline durch die Einlizenzierung des Wirkstoffes Etomoxir und dessen Nachfolgesubstanzen erweitert und erste Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern für MP1021 aufgenommen werden.
Aufgrund ihres Geschäftsmodells konnte die MetrioPharm AG im Jahr 2008 keine nennenswerten Umsätze erzielen. Die angefallenen Kosten lagen im Bereich des vom Verwaltungsrat verabschiedeten Budgets. Insbesondere die Kosten für die Syntheseentwicklung des Wirkstoffes MP1021, die schneller als erwartet realisiert werden konnte, blieben unterhalb der prognostizierten Ansätze. So bezifferte sich das operative Betriebsergebnis auf CHF -3,5 Millionen (Vorjahr: CHF-2,1 Millionen) und das Jahresergebnis in Höhe von CHF -3,6 Millionen (Vorjahr: CHF -2,1 Millionen). Als Medikamenten-Entwickler werden von der MetrioPharm AG in Zukunft wesentliche Erträge aus Lizenzvergaben erwartet. Das Unternehmen hält derzeit mehrere Patente und Lizenzen für die Wirkstoffe MP1021 und Etomoxir. Weitere eigene Patentanmeldungen sind in Vorbereitung.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 wie die MetrioPharm AG eine Bilanzsumme in Höhe CHF 7,2 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 8,6) aus. Das Eigenkapital bezifferte sich auf CHF 2,4 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 6,0 Millionen). Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich auf CHF 1,0 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 0,7 Millionen). Auch das langfristige Fremdkapital erhöhte sich auf CHF 3,8 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 1,9 Millionen). Die immateriellen Anlagen beliefen sich auf CHF 6,9 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 7,4 Millionen).
"Als Entwickler von aussichtsreichen Medikamentenkandidaten fokussieren wir uns auf die gezielte Weiterentwicklung und Zulassung von Substanzen, für die bereits positive Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweise am Menschen existieren. Unser Geschäftsmodell hat den Vorteil, das Entwicklungsrisiko bei der Medikamentenentwicklung gegenüber einer Eigenentwicklung signifikant zu verringern. Auch der damit verbundene Zeit- und Kostenaufwand ist erheblich niedriger", erklärt Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG. "Die positiven Entwicklungen im Forschungs- und Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG, insbesondere für MP1021, lassen uns mit Zuversicht in das Jahr 2009 blicken. Die Richtigkeit unserer Geschäftsstrategie, in Anbetracht der aktuellen Marktanforderungen, spiegelt sich im bereits frühzeitigen Interesse der Pharmaindustrie an unserer Leitsubstanz MP1021 wider. So sollen die bereits bestehenden Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern in den kommenden 12 Monaten weiter vertieft werden, wobei Anfang 2010 bereits konkrete Auslizenzierungsverhandlungen im Vordergrund stehen werden. Damit liegen wir ca. 1 Jahr vor dem ursprünglich für den Beginn der Auslizenzierung geplanten Zeitpunkt", so Dr. Wolfgang Brysch.
Der Geschäftsbericht 2008 der MetrioPharm AG steht ab sofort auf der Unternehmenshomepage http://www.metriopharm.com im Bereich Investor Relations zur Verfügung.
Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG für ein Notfallmedikament
Zürich, 08. Mai 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) stellt im Rahmen einer Reihe von Unternehmenspräsentationen bis Ende Mai in Deutschland, der Schweiz und Großbritannienunter anderem ein aktuelles Entwicklungsprojekt für Medikamente zur Bekämpfung von epidemischen Erkrankungen vor. Vor dem Hintergrund der Schweinegrippe gewinnen die deutlichen Hinweise darauf, dass ein Wirkstoffkandidat der MetrioPharm AG bei akuten, epidemisch auftretenden Infektionen sehr effektiv eingesetzt werden kann, an Bedeutung. Eine Reihe von Experimenten in den vergangenen 12 Monaten hat die Wirksamkeit bei hochakuten und potentiell tödlich verlaufenden Infektionen dokumentiert. Es zeigte sich, dass der untersuchte Wirkstoff einen tödlichen Verlauf bei nicht oder zu spät anschlagender Therapie mit antiviralen Medikamenten mit hoher Effektivität verhindern kann.
„Die Ergebnisse bedeuten, dass wir einen effizienten Therapieansatz und damit ein wirksames Medikament gegen aggressive und hochinfektiöse Erreger lokalisieren konnten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Epidemiegefahren, haben diese Ergebnisse für uns eine große Bedeutung“, sagte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG dazu.
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen schon seit längerem vor der Gefahr einer weltweiten Epidemie durch Erreger, die zum Beispiel bei der Übertragung von Tieren auf den Menschen schwere, tödlich verlaufende Infektionen auslösen können. In den letzten Jahren ist die Gefahr einer solchen, sich weltweit rasend schnell ausbreitenden Epidemie deutlich gestiegen. Gründe sind unter anderem die Zunahme intensiver Massentierhaltung in vielen Schwellenländern und der globale Reiseverkehr, der eine rasante Verbreitung neuer Infektionen über Kontinente hinweg begünstigt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer solchen Epidemie stellt Regierungen und Behörden der jeweils nationalen Gesundheitsvorsorge vor immense logistische Probleme. Im Falle viraler Epidemien mit neuen Erregern, reicht die Zeit in der Regel nicht aus, um einen Impfstoff zu entwickeln. Neben antiviralen Medikamenten (wie Tamiflu) werden Wirkstoffe benötigt, die auch bei schweren Erkrankungen mit neuen, unbekannten Erregern eine gute und schnelle Wirkung aufweisen.
„Der jetzt untersuchte Wirkstoff aus der Entwicklungspipeline der MetrioPharm AG erfüllt genau diese Anforderungen: Eine potentiell breite therapeutische Wirkung gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Erreger, einfache Anwendbarkeit sowie Lagerfähigkeit und sofortige Verfügbarkeit im Fall eines Notstandes“, beschreibt Dr. Brysch den neuen Therapieansatz.
Über METRIOPHARM AG:
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen.
MetrioPharm AG: Neue Studie bestätigt hohes Wundheilungspotenzial von MP1021
Zürich, 16. März 2009: Eine neue Studie bestätigt eindrucksvoll den beschleunigten Wundheilungsprozess von MP1021, die Leitsubstanz der MetrioPharm AG. Im Rahmen der im russischen St. Petersburg durchgeführten Studie, wurden 112 Patienten aufgrund einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigner Prostatahyperplasie) operiert. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei die eine Gruppe mit Antibiotika (Standardtherapie) behandelt wurde, während die andere Gruppe zusätzlich MP1021 erhielt. Der Wundheilungsprozess verbesserte sich bei Gabe von MP1021 in Kombination mit der herkömmlichen Standardtherapie (Antibiotika-Gabe) deutlich. Die Ergebnisse belegen die hervorragende Wirksamkeit von MP1021 auf den Heilungsverlauf der Patienten, resultierend in einem gegenüber der Vergleichsgruppe um vierzig Prozent (von fünf auf drei Tage) verkürzten Krankenhausaufenthalt, sowie einer um acht Tage (von 24 auf 16 Tage) reduzierten Nachbehandlungsdauer. Insbesondere konnte das Risiko entzündlicher Komplikationen nach der Operation durch MP1021 erheblich gesenkt werden. "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Spektrum an Krankheiten für den Einsatz von MP1021 noch lange nicht ausgeschöpft ist", so Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.
Die benigne Prostatahyperplasie ist eine Erkrankung, die bei 50% der über 60-jährigen und 90% der über 80-jährigen Männer auftritt. Allein in Deutschland müssen jährlich ca. 50.000 Fälle chirurgisch behandelt werden, in den USA sind es ca. 160.000 Eingriffe pro Jahr. Diese Zahlen verdeutlichen das große medizinische und ökonomische Potenzial von MP1021 bei der Wundheilung durch eine signifikante Verkürzung von Krankenhausaufenthalt und Nachbehandlungsdauer.
Über MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Wirkstoffen in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezaialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukt ist der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen.
MetrioPharm AG reicht neue Patentanmeldung für MP1021 ein
Zürich, 02. März 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat beim Europäischen Patentamt eine neue Anwendung für ihre Leitsubstanz MP1021 angemeldet. "Mit diesem Schritt haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht", kommentiert Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG, die aktuellen Entwicklungen. "Die neue Patentanmeldung eröffnet einerseits die Option auf einen weltweiten Patentschutz für MP1021 - auch außerhalb der bisherigen Schutzgebiete USA und Europa - und andererseits die Sicherung des Patentschutzes bis zum Jahr 2029", so Brysch.
Im Rahmen des Entwicklungsprogramms der MetrioPharm AG hat der Immunregulator MP1021 neue, überraschende Resultate bei der Behandlung schwerer Entzündungen gezeigt. "Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich unsere Investitionen der letzten 18 Monate in die weitere Entwicklung von MP1021 mehr als ausgezahlt haben. Bereits im Laufe dieses Jahres erwarten wir den weiteren Ausbau unserer Patentbasis und die Wertsteigerung unserer Pipeline", so Brysch.
Die neuen Forschungsergebnisse belegen die hohe Wirksamkeit von MP1021 bei Krankheiten, zu deren derzeitiger Behandlung die biotechnologisch aufwendig hergestellten und teuren TNF-alpha-Blocker zum Einsatz kommen. Von besonderer Bedeutung bei der zum Patent angemeldeten Anwendung von MP1021 ist das Ausbleiben der teils schwerwiegenden Nebenwirkungen, die bei den bislang verwendeten TNF-Blockern auftreten können. Die TNF-Blocker dominieren derzeit das Marktsegment moderner Therapien im Bereich entzündlicher Erkrankungen. Allein die drei meisterverkauften Medikamente dieser Substanzgruppe erreichten im Jahr 2008 einen Umsatz von über 17 Milliarden Dollar. "Der schnelle Heilungsverlauf sowie das geringe Nebenwirkungsrisiko grenzen MP1021 deutlich von den bekannten TNF-Blockern ab und machen diesen Wirkstoff zu einem aussichtsreichen Kandidaten für neue Therapieansätze bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen", so Brysch.
Über MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezaialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukt ist der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen.
MetrioPharm AG knüpft Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern für Leitsubstanz MP1021
Zürich, 19.11.08: Die MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat im November als Unternehmen der Athenion-Gruppe an zwei internationalen Pharma-Lizenzkonferenzen teilgenommen. Sowohl auf der "Therapeutic Area Partnerships" (www.tapartnerships.com) in Philadelphia, USA, vom 3. bis 5. November 2008 als auch auf der "Pharma Venue" (www.pharmavenue.com) in Barcelona, Spanien, vom 10. - 11. November 2008 konnten zahlreiche Kontakte zu weiteren potentiellen Lizenznehmern geknüpft werden.
In über 20 Einzelgesprächen konnte das Management der MetrioPharm AG ihren Leitwirkstoff MP1021, ein Immunmodulator mit Wirkungsspektrum im Bereich antientzündlicher- und antiinfektiöser Krankheiten, präsentieren. Zu den Interessenten gehörten namhafte Unternehmen aus den USA und Europa sowie aus den Wachstumsmärkten Indien, China und Südamerika.
"Die hohe Nachfrage bestätigt das große Interesse an MP1021 auf dem derzeitigen Lizenzmarkt und somit unsere Strategie, Substanzen mit einem hohen Sicherheitsprofil und geringem Entwicklungsrisiko anzubieten. In Anbetracht des derzeitigen Markttrends, der sogenannten "De-Risking"-Strategie, hat die MetrioPharm AG den Begriff der "Compounds with Clinical Experience" (CCE) geprägt. Dieser Begriff beschreibt die Tatsache, das für alle in der MetrioPharm-Pipeline befindlichen Wirkstoffe zum Zeitpunkt der Einlizenzierung durch das Unternehmen bereits belastbare Daten aus klinischen Studien vorlagen. Dieses Vorgehen gewährleistet, neben der Einsparung von Kosten, insbesondere eine signifikante Steigerung der Erfolgswahrscheinlichkeit für die zukünftige Marktzulassung der Wirkstoffe und erhöht deren Attraktivität gegenüber potentiellen Lizenznehmern", so Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.
Die Einsatzgebiete des Immunmodulators MP1021 liegen in erster Linie bei akuten und chronischen Entzündungen, im Bereich der Wundheilung, bei der Hepatitis B und C, sowie bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen, zu denen unter anderem Psoriasis (Schuppenflechte) oder Morbus Crohn zählen.
MetrioPharm AG: Neuausrichtung der Finanzkommunikation
Zürich, 23.09.08: Die MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat mit der Neuausrichtung ihrer Kapitalmarktkommunikation begonnen.
Als Unternehmen im Open Market ist der freiwillige Ausbau des Transparenzniveaus geplant. So sollen neben der Veröffentlichung von Geschäftsberichten auch Zwischenberichte nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS in deutsch und englisch erstellt werden. Über eine regelmäßige Berichterstattung in Form von Corporate News und Pressemeldungen beabsichtigt die MetrioPharm AG, ihre Aktionäre und Unternehmensinteressierte zeitnah und umfassend über laufende Ereignisse im Unternehmen zu informieren.
Mit der regelmäßigen Kommunikation und der Teilnahme an Kapitalmarktkonferenzen ab dem Jahr 2009 plant die Gesellschaft, ihre im Laufe der Zeit aufgebauten Investoren- und Pressekontakte weiter auszubauen und somit den Bekanntheitsgrad der Gesellschaft weiter zu erhöhen. Die MetrioPharm AG visiert eine offene und transparente Kapitalkommunikation an. Beraten wird Sie dabei seit September 2008 von der auf Kapitalmarktberatung und Investor Relations spezialisierten GFEI Gesellschaft für Effekteninformation mbH.
Die Verpflichtung der Close Brothers Seydler AG Wertpapierhandelsbank als Designated Sponsor wertet die Gesellschaft ebenfalls als Gewinn. Seit Anfang Juli 2008 stellt Close Brothers Seydler auf dem elektronischen Handelssystem Xetra durchgängig Kurse für die MetrioPharm-Aktie.
"Mit Close Brothers Seydler als Designated Sponsor und der GFEI als Kapitalmarktberatung haben wir einen wichtigen Schritt für eine erhöhte Liquidität der Aktie und nachhaltige Berichterstattung der MetrioPharm AG unternommen. Als Unternehmen im Open Market streben wir ein Transparenzniveau über dem des Entry Standards an und betrachten die Veröffentlichung des in kürze erscheinenden Zwischenberichts zum 30. September 2008 als erste Maßnahme für eine verbesserte Kommunikation", so Ekkehard Brysch, CEO der MetrioPharm AG.
Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukte sind der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen sowie Etomoxir zur Behandlung verschiedener Formen der Herzinsuffizienz.
MetrioPharm AG erwirbt Lizenzrechte für Etomoxir und Nachfolgesubstanzen
Zürich, 25.06.08 - Die Schweizer MetrioPharm AG hat die Rechte an dem Wirkstoff Etomoxir sowie eine Reihe von Nachfolgesubstanzen der gleichen Klasse vollständig einlizenziert. Nach Erwerb der exklusiven Lizenzoption Ende 2007 wird Etomoxir nun offiziell als weitere Leitsubstanz, neben dem Immunmodulator MP1021, die Produktpipeline des Unternehmens erweitern.
Etomoxir, das zur Klasse der Oxirancarbonsäuren gehört, wurde ursprünglich zur Behandlung von Diabetes und Herzinsuffizienz entwickelt. Die spezifische Wirkung von Etomoxir liegt in der Hemmung des Enzyms CPT-1, das beim Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zelle) eine Rolle spielt. Fettsäuren sind die primäre Energiequelle für den Erhalt der Pumpleistung des Herzmuskels, wobei diese Energiegewinnung ebenfalls von einem ausreichenden Sauerstoffangebot abhängig ist. Etomoxir bewirkt durch die Hemmung des Fettsäuretransportes die Umstellung des Stoffwechsels auf die Nutzung von Glukose als primäre Energiequelle für den Herzmuskel. Der Vorteil ist, dass Glukose eine höhere Energieausbeute liefert als die Verbrennung von Fettsäuren und der Herzmuskel zur Erbringung der vorherigen Pumpleistung weniger Sauerstoff benötigt. Als Langzeitwirkung wurde eine Stärkung des Herzmuskels beobachtet, wie sie auch nach Ausdauersport eintritt.
Eine an anderer Stelle begonnene Entwicklung von Etomoxir als Medikament gegen Herzinsuffizienz wurde im Jahr 2002 frühzeitig abgebrochen, nachdem es bei 4 von über 200 untersuchten Patienten zu einer Erhöhung der Leberwerte gekommen war. Nachdem im Jahr 2007 die vollständigen Ergebnisse der damaligen Studie veröffentlicht wurden, hat die MetrioPharm AG mit Hilfe von erfahrenen Kardiologen und Pharmakologen eine Neubewertung des Wirkstoffes vorgenommen. Die Auswertung der heute verfügbaren Informationen hat ergeben, dass Etomoxir und die weiteren, jetzt von MetrioPharm einlizenzierten Nachfolgesubstanzen, ein hohes Potential bei der Behandlung der Herzmuskelinsuffizienz haben1,2,3.
Die Tatsache, dass in den Industrienationen weltweit 20 Millionen Menschen an Herzmuskelinsuffizienz erkrankt sind, verdeutlicht den dringenden Bedarf an neuen Therapieansätzen bei diesem Krankheitsbild4.
Weitere Einzelheiten zu dem erweiterten Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG hat der Verwaltungsrat für die am 30. Juni 2008 in Zürich stattfindende Generalversammlung angekündigt.
Quellen:
1 Lee, L. et al.; Metabolic manipulation in ischaemic heart disease, a novel approach to treatment. European Heart Journal (2004) 25, 634–641.
2 Morrow, D. and Givertz, M.; Modulation of Myocardial Energetics: Emerging Evidence for a Therapeutic Target in Cardiovascular Disease. Circulation (2005) 112, 3218-3221
3 Holubarsch, C. J. F. et al.; A double-blind randomized multicentre clinical trial to evaluate the efficacy and safety of two doses of etomoxir in comparison with placebo in patients with moderate congestive heart failure: the ERGO (etomoxir for the recovery of glucose oxidation) study. Clinical Science (2007) 113, 205-212
4 http://www.kardionet.de/herzschwaeche/haeufigkeit.php?site=13&sub_id=19
Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukte sind der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen sowie Etomoxir zur Behandlung verschiedener Formen der Herzinsuffizienz.
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MetrioPharm AG wird alleiniger Hersteller von MP 1021
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Die Schweizer MetrioPharm AG wird von 2008 an die Produktion aller Medikamente auf der Basis des Wirkstoffes MP-1021 übernehmen. Auf der Basis dieses Wirkstoffes werden in Russland bereits seit sieben Jahren Medikamente zur Therapie schwerer Infektionskrankheiten hergestellt und sehr erfolgreich eingesetzt. Da in Kürze Zulassungen in weiteren Ländern zu erwartet werden, sollen die Medikamente zukünftig von der MetrioPharm AG nach internationalem cGMP Standard - voraussichtlich in Deutschland - hergestellt werden.
MetrioPharm selbst hält die Patente an der Wirkstoffklasse MP-1021 für Europa und Nordamerika und bereitet zur Zeit Studien vor, die dort für eine Zulassung von Medikamenten auf dieser Wirkstoffbasis notwendig sind. Neben der bereits etablierten Injektionslösung wird die MetrioPharm AG auch die neue orale Darreichungsform von MP-1021 produzieren. Der Auftrag hat, entsprechend dem augenblicklichen Bedarf, ein anfängliches Volumen von ca. $ 1,5 Mio. im Jahr. Durch die bevorstehende Zulassung in weiteren Ländern und die neuen Darreichungsformen erwartet die MetrioPharm AG, dass das Volumen relativ schnell und stark ansteigen wird.
Für die MetrioPharm AG bedeutet der Auftrag einen doppelten Nutzen. Neben den Erlösen aus dem Verkauf der Medikamente nach Russland und in mehrere ehemalige GUS Staaten entsteht so die Basis zur Produktion von unterschiedlichen Darreichungsformen, nicht zuletzt auch für die eigenen klinischen Studien. Außerdem wäre man mittelfristig in der Lage, Anfragen aus anderen Abnehmerländern entsprechen zu können. Interesse gibt es bereits aus Südafrika und Vietnam.
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Zürich, 08. Mai 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) stellt im Rahmen einer Reihe von Unternehmenspräsentationen bis Ende Mai in Deutschland, der Schweiz und Großbritannienunter anderem ein aktuelles Entwicklungsprojekt für Medikamente zur Bekämpfung von epidemischen Erkrankungen vor. Vor dem Hintergrund der Schweinegrippe gewinnen die deutlichen Hinweise darauf, dass ein Wirkstoffkandidat der MetrioPharm AG bei akuten, epidemisch auftretenden Infektionen sehr effektiv eingesetzt werden kann, an Bedeutung. Eine Reihe von Experimenten in den vergangenen 12 Monaten hat die Wirksamkeit bei hochakuten und potentiell tödlich verlaufenden Infektionen dokumentiert. Es zeigte sich, dass der untersuchte Wirkstoff einen tödlichen Verlauf bei nicht oder zu spät anschlagender Therapie mit antiviralen Medikamenten mit hoher Effektivität verhindern kann.
„Die Ergebnisse bedeuten, dass wir einen effizienten Therapieansatz und damit ein wirksames Medikament gegen aggressive und hochinfektiöse Erreger lokalisieren konnten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Epidemiegefahren, haben diese Ergebnisse für uns eine große Bedeutung“, sagte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG dazu.
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen schon seit längerem vor der Gefahr einer weltweiten Epidemie durch Erreger, die zum Beispiel bei der Übertragung von Tieren auf den Menschen schwere, tödlich verlaufende Infektionen auslösen können. In den letzten Jahren ist die Gefahr einer solchen, sich weltweit rasend schnell ausbreitenden Epidemie deutlich gestiegen. Gründe sind unter anderem die Zunahme intensiver Massentierhaltung in vielen Schwellenländern und der globale Reiseverkehr, der eine rasante Verbreitung neuer Infektionen über Kontinente hinweg begünstigt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer solchen Epidemie stellt Regierungen und Behörden der jeweils nationalen Gesundheitsvorsorge vor immense logistische Probleme. Im Falle viraler Epidemien mit neuen Erregern, reicht die Zeit in der Regel nicht aus, um einen Impfstoff zu entwickeln. Neben antiviralen Medikamenten (wie Tamiflu) werden Wirkstoffe benötigt, die auch bei schweren Erkrankungen mit neuen, unbekannten Erregern eine gute und schnelle Wirkung aufweisen.
„Der jetzt untersuchte Wirkstoff aus der Entwicklungspipeline der MetrioPharm AG erfüllt genau diese Anforderungen: Eine potentiell breite therapeutische Wirkung gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Erreger, einfache Anwendbarkeit sowie Lagerfähigkeit und sofortige Verfügbarkeit im Fall eines Notstandes“, beschreibt Dr. Brysch den neuen Therapieansatz.
Über METRIOPHARM AG:
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen.
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MetrioPharm beschließt Erweiterung der Entwicklungspipeline und erhält Lizenzoption
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Zürich, 07.11.2007 - Der Verwaltungsrat der MetrioPharm AG hat jetzt "grünes Licht" für den Start der strategischen Phase 2 des Businessplanes des Unternehmens gegeben. Das Entwicklungsprojekt MP 1021 liegt Anfang November exakt im Zeitplan, die Auswertung der klinischen Studien und die Vorbereitung der GMP-Produktion im kommenden Jahr verlaufen reibungslos. Zusätzlich zu MP 1021 sollen nun wie geplant weitere Wirkstoffe in die Entwicklung übernommen werden und der MetrioPharm AG zu einer optimalen Position im Lizenzmarkt für Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten verhelfen. Konkret wurde beschlossen, Lizenzverhandlungen über 2 weitere Medikamente aufzunehmen, die vom Business Development der MetrioPharm AG in den vergangenen Monaten bereits ausführlich geprüft worden sind. Eines dieser potentiellen Lizenzprodukte stammt aus dem Portfolio der Athenion AG. Darüber hinaus steht die MetrioPharm AG in Verhandlungen für ein weiteres Lizenzprodukt aus dem Bereich der Anti-Infektiva mit einem sehr großen Marktpotential. Auch hier handelt es sich um einen Wirkstoff in weit fortgeschrittenem Entwicklungsstadium, der im Ursprungsland bereits eine Zulassung hat.
"Bei dieser Lizenz sind wir allerdings nicht alleine im Ring. Wir wissen, dass es zwei weitere Interessenten gibt, nach unseren Informationen aus Israel und den USA. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Verhandlungen nicht ganz einfach werden, glauben aber, dass wir gute Argumente für unser Angebot haben" sagte Ekkehard Brysch, der für die Lizenzgeschäfte zuständige CFO der MetrioPharm AG vor Beginn der Lizenzgespräche in dieser Woche.
Nach Einschätzung von Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates und Leiter der wissenschaftlichen Entwicklungen der MetrioPharm AG, werden Lizenzen für weitere Wirkstoffe die Position der MetrioPharm AG als Spezialist für die Lizenz-Entwicklung von Medikamenten gegen Infektionskrankheiten deutlich stärken. "Natürlich ist und bleibt die Wirkstoffgruppe MP 1021 unser zentrales Entwicklungsprojekt, aber wir wollen unser Lizenzportfolio systematisch weiter ausbauen. Ziel ist eine breite, gestaffelte Entwicklungspipeline aus der wachsende Lizenzerlöse bei breiter gestreutem Risiko erzielt werden können" sagte er dazu nach einer Sitzung des Verwaltungsrates in Zürich.
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Metriopharm AG eröffnet Repräsentanz in den USA
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Zürich, 29.10.2007, mit der Eröffnung einer eigenen Repräsentanz in den USA schafft die Metriopharm AG eine wichtige Voraussetzung für zukünftige Lizenzabschlüsse im weltweit größten Pharmamarkt USA. Die Metriopharm AG unterzeichnete in der vergangenen Woche alle notwendigen Verträge zur Eröffnung ihrer Geschäftsräume in Phoenix, Arizona. Als Leiter der Repräsentanz konnte Dr. Richard Melde gewonnen werden. Dr. Melde studierte Chemie und Medizin und besitzt einen Master in Business Administration. Dr. Melde verfügt über langjährige unternehmerische Erfahrung im US Gesundheitssystem, u. a. baute er die erste Kette von Notfallmedizinkliniken im Bundesstaat Arizona auf. Dr. Melde wird durch eine weitere Mitarbeiterin unterstützt. Der Standort Phoenix zeichnet sich durch eine relativ zentrale Lage zwischen Ost- und Westküste der USA aus. In den letzten Jahren haben sich dort zahlreiche prominente Pharmaunternehmen angesiedelt. Die Geschäftsführung der Metriopahrm AG wird, vertreten durch Herrn Ekkehard Brysch, die offizielle Eröffnung der Repräsentanz am 7. November 2007 in den USA vornehmen.
„Wir sind froh, mit Dr. Melde einen Leiter unserer US Repräsentanz gefunden zu haben der als Mediziner und Manager eine gleichermaßen erfolgreiche Laufbahn vorzuweisen hat. Dies wird uns helfen, unsere Präsenz und Sichtbarkeit auf dem wichtigen US Pharmalizenzmarkt deutlich zu erhöhen.“ kommentierte dazu Herr Ekkehard Brysch, CFO der MetrioPharm AG.
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MP-1021 hat positiven Effekt auf die Regeneration von Lebergewebe
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In präklinischen Untersuchungen konnte ein stimulierender Einfluss von MP-1021 auf die Regeneration von Lebergewebe gezeigt werden. Die Versuche wurden durchgeführt, um weitere mögliche biologische Wirkungen des Medikamentes systematisch zu erforschen.
Ausgehend von der Beobachtung, dass sich bei einer Reihe von Patienten, welche im Rahmen einer Hepatitis-Therapie mit MP-1021 behandelt wurden, die biochemischen Indikatoren der Leberfunktion deutlich schneller normalisiert haben als ursprünglich erwartet, wurde die Frage untersucht, ob MP-1021 auch einen positiven Einfluss auf die Regeneration von nicht-zirrhotischem Lebergewebe hat.
Die Untersuchungen zeigten, dass MP-1021 in niedrigen Dosierungen einen ausgeprägt positiven Effekt auf die Regeneration von Lebergewebe hat. In MP-1021 behandeltem Lebergewebe fanden sich im Schnitt achtmal so viele mitotische (sich teilende) Leberzellen wie in unbehandelten Kontrollen. Innerhalb von 17 Stunden nahm die Masse an regeneriertem Gewebe nach MP-1021 Gabe um 30% gegenüber unbehandeltem Gewebe zu.
Eine verbesserte Regeneration von Lebergewebe könnte bei Erkrankungen eine Rolle spielen, bei denen Teile der Leber operativ entfernt werden müssen. Teilweise Resektionen der Leber sind bei Lebertumoren, Lebermetastasen oder parasitärem Befall der Leber (z.B. Fuchsbandwurm) oft unumgänglich. Eine verbesserte Regeneration des nach so einer Operation verbliebenen Lebergewebes könnte einen wichtigen Beitrag zur Nachsorge dieser Patienten darstellen und das therapeutische Anwendungsspektrum von MP-1021 um eine weitere Indikation bereichern.
Über die Metriopharm AG
Die Metriopharm AG ist ein Biotechnologie Unternehmen, das innovative Medikamente gegen Infektions- und Entzündungskrankheiten entwickelt. Moleküle aus der Entwicklungspipeline der Metriopharm AG, die zur patentierten Wirkstoffklasse MP-1000 gehören, können bei unterschiedlichsten infektiösen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Das breite Wirkungsprofil der Stoffklasse MP1000 wird dadurch erklärt, dass die biochemischen Interaktionen an einem zentralen Mechanismus des Immunsystems, den Makrophagen, stattfinden. Hyperaktivierte Makrophagen sind ein zentraler Faktor bei der chronischen Verlaufsform vieler infektiöser -, entzündlicher - und autoimmuner - Erkrankungen. Eine effektive Hemmung der überschießenden Makrophagenaktivierung stellt eine neuartige und hocheffektive Therapiemöglichkeit dar.
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MP-1021 auch bei der Behandlung der gefährlichsten Hepatitisvariante - Hepatitis C - erfolgreich.
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Zürich/Berlin - Die Auswertung weiterer Ergebnisse einer in Russland durchgeführten Studie zur Therapie verschiedener Formen der Virushepatitis hat nun auch die hervorragende Wirksamkeit von MP-1021 bei der Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C bestätigt. Nach den bereits bekannt gegebenen ermutigenden Studienergebnissen zur Behandlung der chronischen Hepatitis B (Pressemitteilung vom 25.07.2007), war die Frage, ob MP-1021 auch bei dem aggressivsten der bekannten Hepatitiserreger wirksam ist, von besonderer Bedeutung.
Die nun im Forschungs- und Entwicklungszentrum der MetrioPharm AG in Hennigsdorf bei Berlin ausgewerteten Studienergebnisse zeigen, dass MP-1021 die Therapiedauer bei der chronischen Hepatitis C (cHCV) gegenüber der heute üblichen Standardtherapie erheblich verkürzt und gleichzeitig die Erfolgsrate signifikant steigert.
In der jetzt ausgewerteten Studie wurde die Wirksamkeit einer 6-12 monatigen Standardtherapie bestehend aus Nukleosidanaloga und symptomatischer Behandlung mit einer Kombination aus Standardtherapie plus MP-1021 bei Patienten mit chronischer und klinisch manifester Hepatitis-C der Genotypen 1a und/oder 3a verglichen. Die hier vorgestellten Ergebnisse beziehen sich auf einen Vergleich von MP-1021- zu Kontrollgruppe nach 50-tägiger Behandlungsdauer.
Untersucht wurde, welche Auswirkungen diese beiden Therapieformen auf den Verlauf von Laborparametern und den klinischen Zustand der Patienten haben. Darüber hinaus wurde der Effekt der Therapie auf wichtige Entzündungsmarker wie TNF-alpha und Interleukin-1 untersucht.
Bei 78% der Patienten aus der MP-1021 Behandlungsgruppe kam es zu einer Normalisierung des Bilirubinwertes und der Leberenzymwerte. Dieses Ergebnis konnte bei keinem der Patienten aus der Kontrollgruppe erreicht werden.
Bei 86% der Patienten aus der MP-1021 Gruppe kam es zu einer völligen Remission des klinischen Beschwerdebildes (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Gelbsucht) gegenüber lediglich 12% in der Kontrollgruppe. Auch bei der Kontrolle der entzündungsrelevanten Zytokine zeigte sich ein signifikanter Vorteil der MP-1021 Kombinationstherapie. So konnte der IL-1beta Spiegel in der MP-1021 Gruppe auf 38% und der TNF-alpha Spiegel auf 16,5% der Werte der Kontrollgruppe gesenkt werden.
Nachuntersuchungen der Patienten im Abstand von 4 und 10 Monaten nach Therapieende (entspr. ca. 6 und 12 Monaten nach Therapiebeginn) zeigten eine anhaltende Stabilisierung oder weitere Verbesserung der klinischen Befunde und Laborparameter in der MP-1021 Gruppe.
„Der Wirksamkeitsnachweis von MP-1021 bei der Therapie der chronischen Hepatitis C hat selbst uns in seiner Eindeutigkeit überrascht. Diese Erkrankung wird in ihrer Verbreitung und Brisanz außerhalb von Fachkreisen noch weitgehend unterschätzt. Da die bestehenden und derzeit in der EU zugelassenen Therapieverfahren langwierig, belastend und bei vielen Betroffenen nicht wirksam sind, gewinnt im Licht dieser Ergebnisse unser MP-1021 Hepatitisprogramm weiter an Bedeutung.“ kommentiert Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG die Studienergebnisse.
Über Hepatitis C Infektionen
Die Hepatitis C Erkrankung wird durch ein auf dem Blutweg übertragenes Virus verursacht. Es handelt es sich um eine Viruserkrankung die weltweit vorkommt und eine große medizinische, epidemiologische und gesundheitsökonomische Bedeutung hat.
Im Gegensatz zur Hepatitis A und B ist keine Schutzimpfung verfügbar.
HCV ist weltweit verbreitet und 2-3 % der Weltbevölkerung sind chronisch infiziert. Diese medizinische Verlaufsform bleibt auf Grund der häufigen Beschwerdefreiheit über Jahre unentdeckt und führt bei Nichtbehandlung zu lebensbedrohenden Folgeerkrankungen, wie der Leberzirrhose und dem hepatozellulärem Karzinom.
Experten schätzen, dass in industrialisierten Ländern 20% der akuten Leberentzündungen, 40% der Leberzirrhosen, 70-85% der chronischen Leberentzündungen und 60% der Leberzelltumoren auf das Vorliegen eines chronischen HCV Infektionsverlaufes zurückzuführen sind.
Für die medikamentöse Therapie stehen zurzeit zwei Substanzen mit antiviralen Eigenschaften zur Verfügung: Interferon alpha und Ribavirin. Eine Einzel- oder Kombinationstherapie ist langwierig und dauert i.d.R. 24-48 Wochen. Trotzdem liegen die Heilungschancen hierbei nur bei 50-75 %. Gerade die Interferontherapie kann mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehen. Erschwerend hinzu kommt die Kontraindikation bei bestehenden Begleiterkrankungen wie z. B. Leberzirrhose im fortgeschrittenen Stadium und Autoimmunerkrankungen.
Über die Metriopharm AG
Die Metriopharm AG ist ein Biotechnologie Unternehmen, das innovative Medikamente gegen Infektions- und Entzündungskrankheiten entwickelt. Moleküle aus der Entwicklungspipeline der Metriopharm AG, die zur patentierten Wirkstoffklasse MP-1000 gehören, können bei unterschiedlichsten infektiösen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Das breite Wirkungsprofil der Stoffklasse MP1000 wird dadurch erklärt, dass die biochemischen Interaktionen an einem zentralen Mechanismus des Immunsystems, den Makrophagen, stattfinden. Hyperaktivierte Makrophagen sind ein zentraler Faktor bei der chronischen Verlaufsform vieler infektiöser -, entzündlicher - und autoimmuner - Erkrankungen. Eine effektive Hemmung der überschießenden Makrophagenaktivierung stellt eine neuartige und hocheffektive Therapiemöglichkeit dar.
Quellen: Robert Koch Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 15, Hepatits C
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MetrioPharm nimmt elektronisches Zulassungssystem in Betrieb
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Zürich/Berlin, Die MetrioPharm AG investiert einen sechsstelligen Betrag in ein modernes elektronisches Dokumentenmanagement-System im Bereich der Pharma-Entwicklung und Zulassung. Mit der Einführung von BM-Windream kann die gesamte Forschungs- und Entwicklungsdokumentation entsprechend den hohen Anforderungen der internationalen Zulassungsbehörden direkt elektronisch erfasst und weiter bearbeitet werden. Diese neu eingeführte Technologie spart Zeit und wertvolle Personalressourcen bei pharmazeutischen Entwicklungsprojekten und verkürzt die Bearbeitungszeiten der Zulassungsbehörden. Die MetrioPharm AG hat damit einen weiteren konsequenten Schritt hin zu schnellen und optimierten Entwicklungszyklen getan. Dieser Zeitvorteil kann den Wert einer Lizenz wesentlich erhöhen.
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Verbessertes Produktionsverfahren für MP-1021
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Die MetrioPharm AG hat am 7. August 2007 eine erweiterte Technologie-Kooperation mit ihren russischen Partnern für die Produktion des Wirkstoffes MP-1021 vereinbart. MP-1021 wird zurzeit von den russischen Entwicklern im sogenannten Technikumsmaßstab für den russischen Markt produziert. Bereits im April hatte die MetrioPharm AG den Auftrag seitens der russischen Partner erhalten, die Produktion von MP-1021 entsprechend internationaler cGMP Qualitätsstandards in Westeuropa aufzubauen, und
damit auch den russischen Markt zu versorgen. Für die damit verbundenen gestiegenen Substanzmengen wird das Produktionsverfahren durch die MetrioPharm vom Technikums- auf den vollen Produktionsmaßstab erweitert. Parallel zur laufenden Produktion in Russland ist von den dortigen Partnern nun ein verbessertes Produktionsverfahren entwickelt worden, dass die Ausbeute von hochreinem MP-1021 deutlich steigert. Die jetzt vereinbarte Kooperation sichert MetrioPharm die Übernahme dieser verbesserten Technologie für die eigene GMP Produktion von MP-1021.
"Die jetzt vereinbarte erweiterte Technologie-Kooperation bedeutet einen signifikanten Kostenvorteil bei der Produktion von MP-1021. Wir erwarten, dass sich dieser Kostenvorteil schon bei der Produktion unserer Prüfpräparate positiv bemerkbar macht. Das neue Verfahren stellt ein zusätzliches, wertvolles Asset für die MetrioPharm bei zukünftigen Lizenzgeschäften dar." kommentierte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG, die Kooperationsvereinbarung.
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Klinische Studie mit MP-1021 bei chronischer Hepatitis B erfolgreich
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In einer ersten klinischen Studie zur chronischen Hepatitis B Infektion (cHBV) konnte die Wirksamkeit und Sicherheit von MP1021 gezeigt werden. Die MetrioPharm AG hat die Ergebnisse der Studie jetzt in Auszügen veröffentlicht und die ausführlichen Studienunterlagen den Unternehmen, mit denen bereits Lizenzgespräche geführt werden zugänglich gemacht.
Das Ziel der in Russland durchgeführten klinischen Phase II - Studie mit chronisch HBV infizierten Patienten war der Vergleich der
Standardtherapie (unter Verwendung von Nukleosidanaloga) mit dem Biological Response Modifier MP1021 der MetrioPharm AG. Bei den Patienten der Studien wurden zu Therapiebeginn die für Entzündungen typischen Veränderungen der Leberenzymwerte, der immunologischen Parameter sowie der Begleitsymptomatik diagnostiziert. Die Patienten wurden dann in zwei Gruppen unterteilt und mit MP1021 bzw. mit der Standardtherapie (Kontrollgruppe) behandelt. Bei den Patienten der MP1021 Behandlungsgruppe besserte sich die Begleitsymptomatik bereits innerhalb weniger Tage nach Behandlungsbeginn. Nach Abschluss der
Behandlung waren diese Patienten alle beschwerdefrei und die untersuchten immunologischen Parameter im Normbereich. Die Leberwerte normalisierten sich innerhalb der anschließenden 6-monatigen Beobachtungszeit.
Bei den mit der Standardtherapie behandelten Patienten der Kontrollgruppe wurde zwar eine leichte Verbesserung gegenüber der
Ausgangssituation, aber keine erfolgreiche Therapie nachgewiesen.
Die positiven Studienergebnisse veranlassen die MetrioPharm AG dazu, für weitere bereits vorbereitete bzw. laufende Studien bei relevanten Infektionserkrankungen der Leber und des Gastrointestinaltrakts jetzt zusätzliche finanzielle Mittel bereit zu stellen. Auch ein Teil der vor kurzem zugesagten EU Fördermittel wird für diese Studien eingesetzt werden.
Über Hepatitis B Infektionen Bei der Hepatits B handelt es sich um eine Viruserkrankung, die weltweit vorkommt. Trotz der Verfügbarkeit eines Impfstoffes, sind weltweit etwa 300-420 Millionen Menschen (5-7% der Weltbevölkerung) chronisch mit dem Hepatits-B-Virus (HBV) infiziert. Bei der Nichtbehandlung der chronischen HBV Infektion kann es zu lebensbedrohenden Folgeerkrankungen, wie der Leberzirrhose und dem hepatozellulärem Karzinom (Leberkrebs) kommen.
Es wird angenommen dass weltweit 30% der Fälle von Leberzirrhose und 53% der Fälle von hepatozellulärem Karzinom durch das Hepatitis B Virus verursacht werden. Dies führt jährlich weltweit bis zu einer Million Todesfälle. Die HBV Infektion kann in einer akuten oder chronischen Verlaufsform auftreten. Bei der akuten Infektion wird eine Selbstheilung in bis zu 90-95% der Fälle beobachtet. Die chronische Hepatitis B Infektion muss jedoch behandelt werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Hierzu stehen bisher Medikamente aus den Wirkstoffgruppen der Zytokine und der Nukleosidanaloga zur Verfügung. Diese Medikationen führen in der Regel zu einer Abschwächung des chronischen Verlaufs und einer Minderung der Spätfolgen einer HBV Infektion, aber nicht zu einer vollständigen Ausheilung (kurative Wirkung).
Über die MetrioPharm AG Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologie Unternehmen, das innovative Medikamente gegen Infektions- und Entzündungskrankheiten entwickelt. Moleküle wie MP-1021, die zur patentierten Wirkstoffklasse MP-1000 gehören, können bei unterschiedlichsten infektiösen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Das breite Wirkungsprofil der Stoffklasse MP1000 wird dadurch erklärt, dass die biochemischen Interaktionen an einem zentralen Mechanismus des Immunsystems, den Makrophagen, stattfinden. Hyperaktivierte Makrophagen sind ein zentraler Faktor bei der chronischen Verlaufsform vieler infektiöser -, entzündlicher - und autoimmuner - Erkrankungen. Eine effektive Hemmung der überschießenden Makrophagenaktivierung stellt eine neuartige und hocheffektive Therapiemöglichkeit dar.
Quellen: Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin 17. November 2006, Nr. 46 Sameer P and David H: Hepatocellular Cancer: A Guide for the Internist, The American Journal of Medicine (2007) 120, 194-202
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MetrioPharm AG erhält umfangreiche Fördermittel
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Für Entwicklungsprojekte mit dem Wirkstoff MP-1021 erhält die MetrioPharm AG Fördermittel in Höhe von € 600.000,- .
Nach der Prüfung der entsprechenden Förderanträge erhielt die MetrioPharm AG jetzt die Zusage, dass Projekte am Forschungs- und Entwicklungsstandort Hennigsdorf (Berlin) aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes Brandenburg in den kommenden zwei Jahren in Höhe von bis zu 50 % gefördert werden.
Durch die jetzt zugesagten Fördermittel wird der finanzielle Spielraum für Entwicklungsprojekte bei der MetrioPharm AG weiter
deutlich verbessert. Dazu sagt Geschäftsführer Ekkehard Brysch: "Für die MetrioPharm AG bedeuten diese umfangreichen Fördermittel, dass die Auslizenzierung von Wirkstoffen ohne finanziellen Druck ausschließlich unter strategischen Gesichtspunkten erfolgen kann. Damit wird es möglich werden, auf den großen Zielmärkten Europa und USA den optimalen Zeitpunkt für eine Lizenzvergabe zu wählen. Der ist dann gekommen, wenn die Ergebnisse weiterer wichtiger Studien vorliegen und das Marktpotenzial und den Wert von für MP-1021 noch deutlicher werden lassen."
Den Lizenzbewerbern, mit denen bereits Gespräche geführt werden, hat die MetrioPharm AG jedoch die zügige Fortsetzung der Verhandlungen zugesagt. Insbesondere Interessenten aus kleineren Zielmärkten wie zum Beispiel Südafrika oder Vietnam sollen bei erfolgreichem Verlauf der Gespräche eventuell schon ab 2008 eine Lizenz erhalten. Dann nämlich wird die MetrioPharm den Wirkstoff aus einer eigenen Produktion in Deutschland liefern können - eine wichtige Voraussetzung für Lizenznehmer für die der Aufbau einer eigenen Produktion zu aufwändig ist.
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