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| | | Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien
Zürich, 27. November 2009: Gemäß eines Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung der MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) vom 30. September 2009 werden die Anteilsscheine der Gesellschaft von Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt. Die Depotbanken wurden aufgefordert, die Bestände ihrer Deponenten von Inhaberaktien auf die neuen Namenaktien im Verhältnis 1:1 umzubuchen und die Eintragung in das Aktienregister der Gesellschaft zu veranlassen.
Die Inhaberaktien der MetrioPharm AG werden noch bis zum 30. November 2009 an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Der Handel der Namenaktien unter der Kennung ISIN CH0107076744 beginnt am 1. Dezember 2009.
"Durch die Umstellung auf Namenaktien und die Eintragung der Aktionäre in das Aktienregister der Gesellschaft entsteht ein großes Potenzial für die Investor Relations-Aktivitäten der MetrioPharm AG. So erhöht sich die Transparenz zwischen den Aktionären und der Gesellschaft und erleichtert die Kontaktaufnahme. Da wir nunmehr zu institutionellen und privaten Investoren gleichermaßen in unmittelbaren Kontakt treten können, ergibt sich durch das Führen eines Aktienregisters auch ein langfristiger und nachhaltiger Kostenvorteil. Unternehmensinformationen wie Einladungen zur Generalversammlung, Corporate News oder Geschäftsberichte können ohne Streuverluste die Empfänger erreichen", erklärte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.
Gegenüber der Gesellschaft gilt zukünftig nur derjenige als Aktionär, der in das Aktienregister der Gesellschaft eingetragen wurde. Die bisherigen Inhaberaktionäre werden daher von der Gesellschaft aufgefordert, sich von ihrer Depotbank bestätigen zu lassen, dass die Eintragung veranlasst wurde oder selbst Kontakt mit der Gesellschaft aufzunehmen. Die Rechtsstellung der Aktionäre wird durch die Umstellung der Inhaberaktien auf Namenaktien im Übrigen nicht beeinträchtigt. Die Umstellung der auf den Inhaber lautenden Stückaktien in auf den Namen lautende Stückaktien ist für die Aktionäre kostenfrei. Die neuen Namenaktien sind für das volle Geschäftsjahr 2009 dividendenberechtigt. | | | | | MetrioPharm AG veröffentlicht Geschäftszahlen 2008
Zürich, 08. Juni 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) hat heute ihre geprüften Geschäftszahlen für das Jahr 2008 nach IFRS-Rechnungslegung veröffentlicht.
Im Geschäftsjahr 2008 entwickelte sich die MetrioPharm AG wie prognostiziert. Hauptfokus war die Weiterentwicklung der lizenzierten Wirkstoffsubstanzen und die Kontaktaufnahme mit Lizenznehmern. So konnten beträchtliche Fortschritte im Forschungs- und Entwicklungsprogramm von MP1021 erzielt, die Produktpipeline durch die Einlizenzierung des Wirkstoffes Etomoxir und dessen Nachfolgesubstanzen erweitert und erste Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern für MP1021 aufgenommen werden.
Aufgrund ihres Geschäftsmodells konnte die MetrioPharm AG im Jahr 2008 keine nennenswerten Umsätze erzielen. Die angefallenen Kosten lagen im Bereich des vom Verwaltungsrat verabschiedeten Budgets. Insbesondere die Kosten für die Syntheseentwicklung des Wirkstoffes MP1021, die schneller als erwartet realisiert werden konnte, blieben unterhalb der prognostizierten Ansätze. So bezifferte sich das operative Betriebsergebnis auf CHF -3,5 Millionen (Vorjahr: CHF-2,1 Millionen) und das Jahresergebnis in Höhe von CHF -3,6 Millionen (Vorjahr: CHF -2,1 Millionen). Als Medikamenten-Entwickler werden von der MetrioPharm AG in Zukunft wesentliche Erträge aus Lizenzvergaben erwartet. Das Unternehmen hält derzeit mehrere Patente und Lizenzen für die Wirkstoffe MP1021 und Etomoxir. Weitere eigene Patentanmeldungen sind in Vorbereitung.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 wie die MetrioPharm AG eine Bilanzsumme in Höhe CHF 7,2 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 8,6) aus. Das Eigenkapital bezifferte sich auf CHF 2,4 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 6,0 Millionen). Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich auf CHF 1,0 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 0,7 Millionen). Auch das langfristige Fremdkapital erhöhte sich auf CHF 3,8 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 1,9 Millionen). Die immateriellen Anlagen beliefen sich auf CHF 6,9 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 7,4 Millionen).
"Als Entwickler von aussichtsreichen Medikamentenkandidaten fokussieren wir uns auf die gezielte Weiterentwicklung und Zulassung von Substanzen, für die bereits positive Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweise am Menschen existieren. Unser Geschäftsmodell hat den Vorteil, das Entwicklungsrisiko bei der Medikamentenentwicklung gegenüber einer Eigenentwicklung signifikant zu verringern. Auch der damit verbundene Zeit- und Kostenaufwand ist erheblich niedriger", erklärt Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG. "Die positiven Entwicklungen im Forschungs- und Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG, insbesondere für MP1021, lassen uns mit Zuversicht in das Jahr 2009 blicken. Die Richtigkeit unserer Geschäftsstrategie, in Anbetracht der aktuellen Marktanforderungen, spiegelt sich im bereits frühzeitigen Interesse der Pharmaindustrie an unserer Leitsubstanz MP1021 wider. So sollen die bereits bestehenden Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern in den kommenden 12 Monaten weiter vertieft werden, wobei Anfang 2010 bereits konkrete Auslizenzierungsverhandlungen im Vordergrund stehen werden. Damit liegen wir ca. 1 Jahr vor dem ursprünglich für den Beginn der Auslizenzierung geplanten Zeitpunkt", so Dr. Wolfgang Brysch.
Der Geschäftsbericht 2008 der MetrioPharm AG steht ab sofort auf der Unternehmenshomepage http://www.metriopharm.com im Bereich Investor Relations zur Verfügung. | | | | | Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG für ein Notfallmedikament
Zürich, 08. Mai 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) stellt im Rahmen einer Reihe von Unternehmenspräsentationen bis Ende Mai in Deutschland, der Schweiz und Großbritannienunter anderem ein aktuelles Entwicklungsprojekt für Medikamente zur Bekämpfung von epidemischen Erkrankungen vor. Vor dem Hintergrund der Schweinegrippe gewinnen die deutlichen Hinweise darauf, dass ein Wirkstoffkandidat der MetrioPharm AG bei akuten, epidemisch auftretenden Infektionen sehr effektiv eingesetzt werden kann, an Bedeutung. Eine Reihe von Experimenten in den vergangenen 12 Monaten hat die Wirksamkeit bei hochakuten und potentiell tödlich verlaufenden Infektionen dokumentiert. Es zeigte sich, dass der untersuchte Wirkstoff einen tödlichen Verlauf bei nicht oder zu spät anschlagender Therapie mit antiviralen Medikamenten mit hoher Effektivität verhindern kann.
„Die Ergebnisse bedeuten, dass wir einen effizienten Therapieansatz und damit ein wirksames Medikament gegen aggressive und hochinfektiöse Erreger lokalisieren konnten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Epidemiegefahren, haben diese Ergebnisse für uns eine große Bedeutung“, sagte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG dazu.
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen schon seit längerem vor der Gefahr einer weltweiten Epidemie durch Erreger, die zum Beispiel bei der Übertragung von Tieren auf den Menschen schwere, tödlich verlaufende Infektionen auslösen können. In den letzten Jahren ist die Gefahr einer solchen, sich weltweit rasend schnell ausbreitenden Epidemie deutlich gestiegen. Gründe sind unter anderem die Zunahme intensiver Massentierhaltung in vielen Schwellenländern und der globale Reiseverkehr, der eine rasante Verbreitung neuer Infektionen über Kontinente hinweg begünstigt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer solchen Epidemie stellt Regierungen und Behörden der jeweils nationalen Gesundheitsvorsorge vor immense logistische Probleme. Im Falle viraler Epidemien mit neuen Erregern, reicht die Zeit in der Regel nicht aus, um einen Impfstoff zu entwickeln. Neben antiviralen Medikamenten (wie Tamiflu) werden Wirkstoffe benötigt, die auch bei schweren Erkrankungen mit neuen, unbekannten Erregern eine gute und schnelle Wirkung aufweisen.
„Der jetzt untersuchte Wirkstoff aus der Entwicklungspipeline der MetrioPharm AG erfüllt genau diese Anforderungen: Eine potentiell breite therapeutische Wirkung gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Erreger, einfache Anwendbarkeit sowie Lagerfähigkeit und sofortige Verfügbarkeit im Fall eines Notstandes“, beschreibt Dr. Brysch den neuen Therapieansatz.
Über METRIOPHARM AG:
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. | | | | | MetrioPharm AG: Neue Studie bestätigt hohes Wundheilungspotenzial von MP1021
Zürich, 16. März 2009: Eine neue Studie bestätigt eindrucksvoll den beschleunigten Wundheilungsprozess von MP1021, die Leitsubstanz der MetrioPharm AG. Im Rahmen der im russischen St. Petersburg durchgeführten Studie, wurden 112 Patienten aufgrund einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigner Prostatahyperplasie) operiert. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei die eine Gruppe mit Antibiotika (Standardtherapie) behandelt wurde, während die andere Gruppe zusätzlich MP1021 erhielt. Der Wundheilungsprozess verbesserte sich bei Gabe von MP1021 in Kombination mit der herkömmlichen Standardtherapie (Antibiotika-Gabe) deutlich. Die Ergebnisse belegen die hervorragende Wirksamkeit von MP1021 auf den Heilungsverlauf der Patienten, resultierend in einem gegenüber der Vergleichsgruppe um vierzig Prozent (von fünf auf drei Tage) verkürzten Krankenhausaufenthalt, sowie einer um acht Tage (von 24 auf 16 Tage) reduzierten Nachbehandlungsdauer. Insbesondere konnte das Risiko entzündlicher Komplikationen nach der Operation durch MP1021 erheblich gesenkt werden. "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Spektrum an Krankheiten für den Einsatz von MP1021 noch lange nicht ausgeschöpft ist", so Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.
Die benigne Prostatahyperplasie ist eine Erkrankung, die bei 50% der über 60-jährigen und 90% der über 80-jährigen Männer auftritt. Allein in Deutschland müssen jährlich ca. 50.000 Fälle chirurgisch behandelt werden, in den USA sind es ca. 160.000 Eingriffe pro Jahr. Diese Zahlen verdeutlichen das große medizinische und ökonomische Potenzial von MP1021 bei der Wundheilung durch eine signifikante Verkürzung von Krankenhausaufenthalt und Nachbehandlungsdauer.
Über MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Wirkstoffen in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezaialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukt ist der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen. | | | | | MetrioPharm AG reicht neue Patentanmeldung für MP1021 ein
Zürich, 02. März 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat beim Europäischen Patentamt eine neue Anwendung für ihre Leitsubstanz MP1021 angemeldet. "Mit diesem Schritt haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht", kommentiert Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG, die aktuellen Entwicklungen. "Die neue Patentanmeldung eröffnet einerseits die Option auf einen weltweiten Patentschutz für MP1021 - auch außerhalb der bisherigen Schutzgebiete USA und Europa - und andererseits die Sicherung des Patentschutzes bis zum Jahr 2029", so Brysch.
Im Rahmen des Entwicklungsprogramms der MetrioPharm AG hat der Immunregulator MP1021 neue, überraschende Resultate bei der Behandlung schwerer Entzündungen gezeigt. "Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich unsere Investitionen der letzten 18 Monate in die weitere Entwicklung von MP1021 mehr als ausgezahlt haben. Bereits im Laufe dieses Jahres erwarten wir den weiteren Ausbau unserer Patentbasis und die Wertsteigerung unserer Pipeline", so Brysch.
Die neuen Forschungsergebnisse belegen die hohe Wirksamkeit von MP1021 bei Krankheiten, zu deren derzeitiger Behandlung die biotechnologisch aufwendig hergestellten und teuren TNF-alpha-Blocker zum Einsatz kommen. Von besonderer Bedeutung bei der zum Patent angemeldeten Anwendung von MP1021 ist das Ausbleiben der teils schwerwiegenden Nebenwirkungen, die bei den bislang verwendeten TNF-Blockern auftreten können. Die TNF-Blocker dominieren derzeit das Marktsegment moderner Therapien im Bereich entzündlicher Erkrankungen. Allein die drei meisterverkauften Medikamente dieser Substanzgruppe erreichten im Jahr 2008 einen Umsatz von über 17 Milliarden Dollar. "Der schnelle Heilungsverlauf sowie das geringe Nebenwirkungsrisiko grenzen MP1021 deutlich von den bekannten TNF-Blockern ab und machen diesen Wirkstoff zu einem aussichtsreichen Kandidaten für neue Therapieansätze bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen", so Brysch.
Über MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezaialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukt ist der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen.
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