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MetrioPharm AG gibt Kapitalerhöhung bekannt

  • Ausgabe von 3.000.000 Namenaktien an strategische Investoren
  • Bruttoemissionserlös in Höhe von 750.000 Euro
  • Möglichkeit weiterer Patentanmeldungen

Zürich, 4. März 2010: Der Verwaltungsrat und der Vorstand der MetrioPharm AG (WKN: A0YD9Q; ISIN: CH0107076744) geben die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft, gemäß des Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung vom 30. September 2009, gegen Bareinlage bekannt. Durch Ausgaben von 3.000.000 neuen Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0,20 erhöht sich das Grundkapital von CHF 8.000.000 um CHF 600.000 auf CHF 8.600.000. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.

Die neuen Aktien wurden vollständig von einer Gruppe strategischer Investoren gezeichnet, deren Anteil sich nunmehr auf insgesamt 7 Prozent an der MetrioPharm AG beläuft. Der Ausgabepreis je Aktie befindet sich auf dem Niveau des aktuellen Börsenkurses. Insgesamt geht der MetrioPharm AG ein Bruttoemissionserlös von 750.000 Euro zu.

Ausschlaggebend für den Einstieg der Investoren in die MetrioPharm AG waren die Fortschritte bei mehreren Produkten der Gesellschaft. Sowohl in der MP1000 Entwicklungspipeline mit der Leitsubstanz MP1021 als auch bei der Wirkstoffklasse der Oxirancarbonsäuren mit der Leitsubstanz MP2070/Etomoxir konnten einige wichtige Meilensteine im Entwicklungsplan früher als vorgesehen erreicht werden. Darüber hinaus eröffnen neue Forschungsergebnisse der MetrioPharm die Möglichkeit weiterer Patentanmeldungen und somit einer substantiellen Aufwertung des Wirkstoff Portfolios der Gesellschaft.

"Die Zusammenarbeit mit Universitäten und namhaften Forschungsinstituten, wie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, hat eine Reihe neuer Ansätze für den therapeutischen Einsatz unserer Substanzklassen MP1000 und der Oxirancarbonsäuren aufgezeigt", erklärt Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG. "Mit den finanziellen Mitteln, die der MetrioPharm AG aus der Kapitalerhöhung zufließen, wollen wir unsere neu gewonnenen Erkenntnisse zügig in zusätzliche Schutzrechte und lizenzfähige Wirkstoffe verwandeln."

Auf Basis der Satzung der MetrioPharm AG ist der Verwaltungsrat ermächtigt, jederzeit bis zum 30. September 2011 das Aktienkapital im Maximalbetrag von CHF 4.000.000 durch Ausgabe von höchstens 20.000.000 vollständig zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 0,20 zu erhöhen.

 

Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien

Zürich, 27. November 2009: Gemäß eines Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung der MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) vom 30. September 2009 werden die Anteilsscheine der Gesellschaft von Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt. Die Depotbanken wurden aufgefordert, die Bestände ihrer Deponenten von Inhaberaktien auf die neuen Namenaktien im Verhältnis 1:1 umzubuchen und die Eintragung in das Aktienregister der Gesellschaft zu veranlassen. 

Die Inhaberaktien der MetrioPharm AG werden noch bis zum 30. November 2009 an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Der Handel der Namenaktien unter der Kennung ISIN CH0107076744 beginnt am 1. Dezember 2009.

"Durch die Umstellung auf Namenaktien und die Eintragung der Aktionäre in das Aktienregister der Gesellschaft entsteht ein großes Potenzial für die Investor Relations-Aktivitäten der MetrioPharm AG. So erhöht sich die Transparenz zwischen den Aktionären und der Gesellschaft und erleichtert die Kontaktaufnahme. Da wir nunmehr zu institutionellen und privaten Investoren gleichermaßen in unmittelbaren Kontakt treten können, ergibt sich durch das Führen eines Aktienregisters auch ein langfristiger und nachhaltiger Kostenvorteil. Unternehmensinformationen wie Einladungen zur Generalversammlung, Corporate News oder Geschäftsberichte können ohne Streuverluste die Empfänger erreichen", erklärte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.

Gegenüber der Gesellschaft gilt zukünftig nur derjenige als Aktionär, der in das Aktienregister der Gesellschaft eingetragen wurde. Die bisherigen Inhaberaktionäre werden daher von der Gesellschaft aufgefordert, sich von ihrer Depotbank bestätigen zu lassen, dass die Eintragung veranlasst wurde oder selbst Kontakt mit der Gesellschaft aufzunehmen. Die Rechtsstellung der Aktionäre wird durch die Umstellung der Inhaberaktien auf Namenaktien im Übrigen nicht beeinträchtigt. Die Umstellung der auf den Inhaber lautenden Stückaktien in auf den Namen lautende Stückaktien ist für die Aktionäre kostenfrei. Die neuen Namenaktien sind für das volle Geschäftsjahr 2009 dividendenberechtigt.

MetrioPharm AG veröffentlicht Geschäftszahlen 2008

Zürich, 08. Juni 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) hat heute ihre geprüften Geschäftszahlen für das Jahr 2008 nach IFRS-Rechnungslegung veröffentlicht.

Im Geschäftsjahr 2008 entwickelte sich die MetrioPharm AG wie prognostiziert. Hauptfokus war die Weiterentwicklung der lizenzierten Wirkstoffsubstanzen und die Kontaktaufnahme mit Lizenznehmern. So konnten beträchtliche Fortschritte im Forschungs- und Entwicklungsprogramm von MP1021 erzielt, die Produktpipeline durch die Einlizenzierung des Wirkstoffes Etomoxir und dessen Nachfolgesubstanzen erweitert und erste Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern für MP1021 aufgenommen werden.

Aufgrund ihres Geschäftsmodells konnte die MetrioPharm AG im Jahr 2008 keine nennenswerten Umsätze erzielen. Die angefallenen Kosten lagen im Bereich des vom Verwaltungsrat verabschiedeten Budgets. Insbesondere die Kosten für die Syntheseentwicklung des Wirkstoffes MP1021, die schneller als erwartet realisiert werden konnte, blieben unterhalb der prognostizierten Ansätze. So bezifferte sich das operative Betriebsergebnis auf CHF -3,5 Millionen (Vorjahr: CHF-2,1 Millionen) und das Jahresergebnis in Höhe von CHF -3,6 Millionen (Vorjahr: CHF -2,1 Millionen). Als Medikamenten-Entwickler werden von der MetrioPharm AG in Zukunft wesentliche Erträge aus Lizenzvergaben erwartet. Das Unternehmen hält derzeit mehrere Patente und Lizenzen für die Wirkstoffe MP1021 und Etomoxir. Weitere eigene Patentanmeldungen sind in Vorbereitung.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 wie die MetrioPharm AG eine Bilanzsumme in Höhe CHF 7,2 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 8,6) aus. Das Eigenkapital bezifferte sich auf CHF 2,4 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 6,0 Millionen). Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich auf CHF 1,0 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 0,7 Millionen). Auch das langfristige Fremdkapital erhöhte sich auf CHF 3,8 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 1,9 Millionen). Die immateriellen Anlagen beliefen sich auf CHF 6,9 Millionen (31. Dezember 2007: CHF 7,4 Millionen).

"Als Entwickler von aussichtsreichen Medikamentenkandidaten fokussieren wir uns auf die gezielte Weiterentwicklung und Zulassung von Substanzen, für die bereits positive Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweise am Menschen existieren. Unser Geschäftsmodell hat den Vorteil, das Entwicklungsrisiko bei der Medikamentenentwicklung gegenüber einer Eigenentwicklung signifikant zu verringern. Auch der damit verbundene Zeit- und Kostenaufwand ist erheblich niedriger", erklärt Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG. "Die positiven Entwicklungen im Forschungs- und Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG, insbesondere für MP1021, lassen uns mit Zuversicht in das Jahr 2009 blicken. Die Richtigkeit unserer Geschäftsstrategie, in Anbetracht der aktuellen Marktanforderungen, spiegelt sich im bereits frühzeitigen Interesse der Pharmaindustrie an unserer Leitsubstanz MP1021 wider. So sollen die bereits bestehenden Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern in den kommenden 12 Monaten weiter vertieft werden, wobei Anfang 2010 bereits konkrete Auslizenzierungsverhandlungen im Vordergrund stehen werden. Damit liegen wir ca. 1 Jahr vor dem ursprünglich für den Beginn der Auslizenzierung geplanten Zeitpunkt", so Dr. Wolfgang Brysch.

Der Geschäftsbericht 2008 der MetrioPharm AG steht ab sofort auf der Unternehmenshomepage http://www.metriopharm.com im Bereich Investor Relations zur Verfügung.

Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG für ein Notfallmedikament

Zürich, 08. Mai 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG (WKN: A0MLMB; ISIN: CH0029188817) stellt im Rahmen einer Reihe von Unternehmenspräsentationen bis Ende Mai in Deutschland, der Schweiz und Großbritannienunter anderem ein aktuelles Entwicklungsprojekt für Medikamente zur Bekämpfung von epidemischen Erkrankungen vor. Vor dem Hintergrund der Schweinegrippe gewinnen die deutlichen Hinweise darauf, dass ein Wirkstoffkandidat der MetrioPharm AG bei akuten, epidemisch auftretenden Infektionen sehr effektiv eingesetzt werden kann, an Bedeutung. Eine Reihe von Experimenten in den vergangenen 12 Monaten hat die Wirksamkeit bei hochakuten und potentiell tödlich verlaufenden Infektionen dokumentiert. Es zeigte sich, dass der untersuchte Wirkstoff einen tödlichen Verlauf bei nicht oder zu spät anschlagender Therapie mit antiviralen Medikamenten mit hoher Effektivität verhindern kann.

„Die Ergebnisse bedeuten, dass wir einen effizienten Therapieansatz und damit ein wirksames Medikament gegen aggressive und hochinfektiöse Erreger lokalisieren konnten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Epidemiegefahren, haben diese Ergebnisse für uns eine große Bedeutung“, sagte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG dazu.

Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen schon seit längerem vor der Gefahr einer weltweiten Epidemie durch Erreger, die zum Beispiel bei der Übertragung von Tieren auf den Menschen schwere, tödlich verlaufende Infektionen auslösen können. In den letzten Jahren ist die Gefahr einer solchen, sich weltweit rasend schnell ausbreitenden Epidemie deutlich gestiegen. Gründe sind unter anderem die Zunahme intensiver Massentierhaltung in vielen Schwellenländern und der globale Reiseverkehr, der eine rasante Verbreitung neuer Infektionen über Kontinente hinweg begünstigt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer solchen Epidemie stellt Regierungen und Behörden der jeweils nationalen Gesundheitsvorsorge vor immense logistische Probleme. Im Falle viraler Epidemien mit neuen Erregern, reicht die Zeit in der Regel nicht aus, um einen Impfstoff zu entwickeln. Neben antiviralen Medikamenten (wie Tamiflu) werden Wirkstoffe benötigt, die auch bei schweren Erkrankungen mit neuen, unbekannten Erregern eine gute und schnelle Wirkung aufweisen.

„Der jetzt untersuchte Wirkstoff aus der Entwicklungspipeline der MetrioPharm AG erfüllt genau diese Anforderungen: Eine potentiell breite therapeutische Wirkung gegen eine Vielzahl unterschiedlicher Erreger, einfache Anwendbarkeit sowie Lagerfähigkeit und sofortige Verfügbarkeit im Fall eines Notstandes“, beschreibt Dr. Brysch den neuen Therapieansatz.

 

Über METRIOPHARM AG:
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen.

MetrioPharm AG: Neue Studie bestätigt hohes Wundheilungspotenzial von MP1021

Zürich, 16. März 2009: Eine neue Studie bestätigt eindrucksvoll den beschleunigten Wundheilungsprozess von MP1021, die Leitsubstanz der MetrioPharm AG. Im Rahmen der im russischen St. Petersburg durchgeführten Studie, wurden 112 Patienten aufgrund einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigner Prostatahyperplasie) operiert. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei die eine Gruppe mit Antibiotika (Standardtherapie) behandelt wurde, während die andere Gruppe zusätzlich MP1021 erhielt. Der Wundheilungsprozess verbesserte sich bei Gabe von MP1021 in Kombination mit der herkömmlichen Standardtherapie (Antibiotika-Gabe) deutlich. Die Ergebnisse belegen die hervorragende Wirksamkeit von MP1021 auf den Heilungsverlauf der Patienten, resultierend in einem gegenüber der Vergleichsgruppe um vierzig Prozent (von fünf auf drei Tage) verkürzten Krankenhausaufenthalt, sowie einer um acht Tage (von 24 auf 16 Tage) reduzierten Nachbehandlungsdauer. Insbesondere konnte das Risiko entzündlicher Komplikationen nach der Operation durch MP1021 erheblich gesenkt werden. "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Spektrum an Krankheiten für den Einsatz von MP1021 noch lange nicht ausgeschöpft ist", so Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.

Die benigne Prostatahyperplasie ist eine Erkrankung, die bei 50% der über 60-jährigen und 90% der über 80-jährigen Männer auftritt. Allein in Deutschland müssen jährlich ca. 50.000 Fälle chirurgisch behandelt werden, in den USA sind es ca. 160.000 Eingriffe pro Jahr. Diese Zahlen verdeutlichen das große medizinische und ökonomische Potenzial von MP1021 bei der Wundheilung durch eine signifikante Verkürzung von Krankenhausaufenthalt und Nachbehandlungsdauer.

Über MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Wirkstoffen in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezaialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukt ist der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen.

MetrioPharm AG reicht neue Patentanmeldung für MP1021 ein

Zürich, 02. März 2009: Die Schweizer MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat beim Europäischen Patentamt eine neue Anwendung für ihre Leitsubstanz MP1021 angemeldet. "Mit diesem Schritt haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht", kommentiert Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG, die aktuellen Entwicklungen. "Die neue Patentanmeldung eröffnet einerseits die Option auf einen weltweiten Patentschutz für MP1021 - auch außerhalb der bisherigen Schutzgebiete USA und  Europa - und andererseits die Sicherung des Patentschutzes bis zum Jahr 2029", so Brysch.

Im Rahmen des Entwicklungsprogramms der MetrioPharm AG hat der Immunregulator MP1021 neue, überraschende Resultate bei der Behandlung schwerer Entzündungen gezeigt. "Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich unsere Investitionen der letzten 18 Monate in die weitere Entwicklung von MP1021 mehr als ausgezahlt haben. Bereits im Laufe dieses Jahres erwarten wir den weiteren Ausbau unserer Patentbasis und die Wertsteigerung unserer Pipeline", so Brysch.

Die neuen Forschungsergebnisse belegen die hohe Wirksamkeit von MP1021 bei Krankheiten, zu deren derzeitiger Behandlung die biotechnologisch aufwendig hergestellten und teuren TNF-alpha-Blocker zum Einsatz kommen. Von besonderer Bedeutung bei der zum Patent angemeldeten Anwendung von MP1021 ist das Ausbleiben der teils schwerwiegenden Nebenwirkungen, die bei den bislang verwendeten TNF-Blockern auftreten können. Die TNF-Blocker dominieren derzeit das Marktsegment moderner Therapien im Bereich entzündlicher Erkrankungen. Allein die drei meisterverkauften Medikamente dieser Substanzgruppe erreichten im Jahr 2008 einen Umsatz von über 17 Milliarden Dollar. "Der schnelle Heilungsverlauf sowie das geringe Nebenwirkungsrisiko grenzen MP1021 deutlich von den bekannten TNF-Blockern ab und machen diesen Wirkstoff zu einem aussichtsreichen Kandidaten für neue Therapieansätze bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen", so Brysch.

Über MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezaialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukt ist der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen.

 

MetrioPharm AG knüpft Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern für Leitsubstanz MP1021

Zürich, 19.11.08: Die MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat im November als Unternehmen der Athenion-Gruppe an zwei internationalen Pharma-Lizenzkonferenzen teilgenommen. Sowohl auf der "Therapeutic Area Partnerships" (www.tapartnerships.com) in Philadelphia, USA, vom 3. bis 5. November 2008 als auch auf der "Pharma Venue" (www.pharmavenue.com) in Barcelona, Spanien, vom 10. - 11. November 2008 konnten zahlreiche Kontakte zu weiteren potentiellen Lizenznehmern geknüpft werden.

In über 20 Einzelgesprächen konnte das Management der MetrioPharm AG ihren Leitwirkstoff MP1021, ein Immunmodulator mit Wirkungsspektrum im Bereich entzündlicher- und infektiöser Krankheiten, präsentieren. Zu den Interessenten gehörten namhafte Unternehmen aus den USA und Europa sowie aus den Wachstumsmärkten Indien, China und Südamerika.

"Die hohe Nachfrage bestätigt das große Interesse an MP1021 auf dem derzeitigen Lizenzmarkt und somit unsere Strategie, Substanzen mit einem hohen Sicherheitsprofil und geringem Entwicklungsrisiko anzubieten. In Anbetracht des derzeitigen Markttrends, der sogenannten "De-Risking"-Strategie, hat die MetrioPharm AG den Begriff der "Compounds with Clinical Experience" (CCE) geprägt. Dieser Begriff beschreibt die Tatsache, das für alle in der MetrioPharm-Pipeline befindlichen Wirkstoffe zum Zeitpunkt der Einlizenzierung durch das Unternehmen bereits belastbare Daten aus klinischen Studien vorlagen. Dieses Vorgehen gewährleistet, neben der Einsparung von Kosten, insbesondere eine signifikante Steigerung der Erfolgswahrscheinlichkeit für die zukünftige Marktzulassung der Wirkstoffe und erhöht deren Attraktivität gegenüber potentiellen Lizenznehmern", so Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.

Die Einsatzgebiete des Immunmodulators MP1021 liegen in erster Linie bei akuten und chronischen Entzündungen, im Bereich der Wundheilung, bei der Hepatitis B und C, sowie bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen, zu denen unter anderem Psoriasis (Schuppenflechte) oder Morbus Crohn zählen.

MetrioPharm AG: Neuausrichtung der Finanzkommunikation

Zürich, 23.09.08: Die MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat mit der Neuausrichtung ihrer Kapitalmarktkommunikation begonnen.

Als Unternehmen im Open Market ist der freiwillige Ausbau des Transparenzniveaus geplant. So sollen neben der Veröffentlichung von Geschäftsberichten auch Zwischenberichte nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS in deutsch und englisch erstellt werden. Über eine regelmäßige Berichterstattung in Form von Corporate News und Pressemeldungen beabsichtigt die MetrioPharm AG, ihre Aktionäre und Unternehmensinteressierte zeitnah und umfassend über laufende Ereignisse im Unternehmen zu informieren.

Mit der regelmäßigen Kommunikation und der Teilnahme an Kapitalmarktkonferenzen ab dem Jahr 2009 plant die Gesellschaft, ihre im Laufe der Zeit aufgebauten Investoren- und Pressekontakte weiter auszubauen und somit den Bekanntheitsgrad der Gesellschaft weiter zu erhöhen. Die MetrioPharm AG visiert eine offene und transparente Kapitalkommunikation an. Beraten wird Sie dabei seit September 2008 von der auf Kapitalmarktberatung und Investor Relations spezialisierten GFEI Gesellschaft für Effekteninformation mbH.

Die Verpflichtung der Close Brothers Seydler AG Wertpapierhandelsbank als Designated Sponsor wertet die Gesellschaft ebenfalls als Gewinn. Seit Anfang Juli 2008 stellt Close Brothers Seydler auf dem elektronischen Handelssystem Xetra durchgängig Kurse für die MetrioPharm-Aktie.

"Mit Close Brothers Seydler als Designated Sponsor und der GFEI als Kapitalmarktberatung haben wir einen wichtigen Schritt für eine erhöhte Liquidität der Aktie und nachhaltige Berichterstattung der MetrioPharm AG unternommen. Als Unternehmen im Open Market streben wir ein Transparenzniveau über dem des Entry Standards an und betrachten die Veröffentlichung des in kürze erscheinenden Zwischenberichts zum 30. September 2008 als erste Maßnahme für eine verbesserte Kommunikation", so Ekkehard Brysch, CEO der MetrioPharm AG.

Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukte sind der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen sowie Etomoxir zur Behandlung verschiedener Formen der Herzinsuffizienz.
MetrioPharm AG erwirbt Lizenzrechte für Etomoxir und Nachfolgesubstanzen

Zürich, 25.06.08 - Die Schweizer  MetrioPharm AG hat die Rechte an dem Wirkstoff Etomoxir sowie eine Reihe von Nachfolgesubstanzen der gleichen Klasse vollständig einlizenziert. Nach Erwerb der exklusiven Lizenzoption Ende 2007 wird Etomoxir nun offiziell als weitere Leitsubstanz, neben dem Immunmodulator MP1021, die Produktpipeline des Unternehmens erweitern.

Etomoxir, das zur Klasse der Oxirancarbonsäuren gehört, wurde ursprünglich zur Behandlung von Diabetes und Herzinsuffizienz entwickelt. Die spezifische Wirkung von Etomoxir liegt in der Hemmung des Enzyms CPT-1, das beim Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zelle) eine Rolle spielt. Fettsäuren sind die primäre Energiequelle für den Erhalt der Pumpleistung des Herzmuskels, wobei diese Energiegewinnung ebenfalls von einem ausreichenden Sauerstoffangebot abhängig ist. Etomoxir bewirkt durch die Hemmung des Fettsäuretransportes die Umstellung des Stoffwechsels auf die Nutzung von Glukose als primäre Energiequelle für den Herzmuskel. Der Vorteil ist, dass Glukose eine höhere Energieausbeute liefert als die Verbrennung von Fettsäuren und der Herzmuskel zur Erbringung der vorherigen Pumpleistung weniger Sauerstoff benötigt. Als Langzeitwirkung wurde eine Stärkung des Herzmuskels beobachtet, wie sie auch nach Ausdauersport eintritt.

Eine an anderer Stelle begonnene Entwicklung von Etomoxir als Medikament gegen Herzinsuffizienz wurde im Jahr 2002 frühzeitig abgebrochen, nachdem es bei 4 von über 200 untersuchten Patienten zu einer Erhöhung der Leberwerte gekommen war. Nachdem im Jahr 2007 die vollständigen Ergebnisse der damaligen Studie veröffentlicht wurden, hat die MetrioPharm AG mit Hilfe von erfahrenen Kardiologen und Pharmakologen eine Neubewertung des Wirkstoffes vorgenommen. Die Auswertung der heute verfügbaren Informationen hat ergeben, dass Etomoxir und die weiteren, jetzt von MetrioPharm einlizenzierten Nachfolgesubstanzen, ein hohes Potential bei der Behandlung der Herzmuskelinsuffizienz haben1,2,3.

Die Tatsache, dass in den Industrienationen weltweit 20 Millionen Menschen an Herzmuskelinsuffizienz erkrankt sind, verdeutlicht  den dringenden Bedarf an neuen Therapieansätzen bei diesem Krankheitsbild4.

Weitere Einzelheiten zu dem erweiterten Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG hat der Verwaltungsrat für die am 30. Juni 2008 in Zürich stattfindende Generalversammlung angekündigt.

Quellen:

1 Lee, L. et al.; Metabolic manipulation in ischaemic heart disease, a novel approach to treatment. European Heart Journal (2004) 25, 634–641.

2 Morrow, D. and Givertz, M.; Modulation of Myocardial Energetics: Emerging Evidence for a Therapeutic Target in Cardiovascular Disease.  Circulation (2005) 112, 3218-3221

3 Holubarsch, C. J. F. et al.; A double-blind randomized multicentre clinical trial to evaluate the efficacy and safety of two doses of etomoxir in comparison with placebo in patients with moderate congestive heart failure: the ERGO (etomoxir for the recovery of glucose oxidation) study. Clinical Science (2007) 113, 205-212

4 http://www.kardionet.de/herzschwaeche/haeufigkeit.php?site=13&sub_id=19

 

Über die MetrioPharm AG

Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukte sind der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen sowie Etomoxir zur Behandlung verschiedener Formen der Herzinsuffizienz.

MetrioPharm beschließt Erweiterung der Entwicklungspipeline und erhält Lizenzoption

Zürich, 07.11.2007 - Der Verwaltungsrat der MetrioPharm AG hat jetzt "grünes Licht" für den Start der strategischen Phase 2 des Businessplanes des Unternehmens gegeben. Das Entwicklungsprojekt MP 1021 liegt Anfang November exakt im Zeitplan, die Auswertung der klinischen Studien und die Vorbereitung der GMP-Produktion im kommenden Jahr verlaufen reibungslos. Zusätzlich zu MP 1021 sollen nun wie geplant weitere Wirkstoffe in die Entwicklung übernommen werden und der MetrioPharm AG zu einer optimalen Position im Lizenzmarkt für Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten verhelfen. Konkret wurde beschlossen, Lizenzverhandlungen über 2 weitere Medikamente aufzunehmen, die vom Business Development der MetrioPharm AG in den vergangenen Monaten bereits ausführlich geprüft worden sind. Eines dieser potentiellen Lizenzprodukte stammt aus dem Portfolio der Athenion AG. Darüber hinaus steht die MetrioPharm AG in Verhandlungen für ein weiteres Lizenzprodukt aus dem Bereich der Anti-Infektiva mit einem sehr großen Marktpotential. Auch hier handelt es sich um einen Wirkstoff in weit fortgeschrittenem Entwicklungsstadium, der im Ursprungsland bereits eine Zulassung hat.

"Bei dieser Lizenz sind wir allerdings nicht alleine im Ring. Wir wissen, dass es zwei weitere Interessenten gibt, nach unseren Informationen aus Israel und den USA. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Verhandlungen nicht ganz einfach werden, glauben aber, dass wir gute Argumente für unser Angebot haben" sagte Ekkehard Brysch, der für die Lizenzgeschäfte zuständige CFO der MetrioPharm AG vor Beginn der Lizenzgespräche in dieser Woche.

Nach Einschätzung von Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates und Leiter der wissenschaftlichen Entwicklungen der MetrioPharm AG, werden Lizenzen für weitere Wirkstoffe die Position der MetrioPharm AG als Spezialist für die Lizenz-Entwicklung von Medikamenten gegen Infektionskrankheiten deutlich stärken. "Natürlich ist und bleibt die Wirkstoffgruppe MP 1021 unser zentrales Entwicklungsprojekt, aber wir wollen unser Lizenzportfolio systematisch weiter ausbauen. Ziel ist eine breite, gestaffelte Entwicklungspipeline aus der wachsende Lizenzerlöse bei breiter gestreutem Risiko erzielt werden können" sagte er dazu nach einer Sitzung des Verwaltungsrates in Zürich.

 
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