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| MetrioPharm AG knüpft Kontakte zu potentiellen Lizenznehmern für Leitsubstanz MP1021 | | Zürich, 19.11.08: Die MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat im November als Unternehmen der Athenion-Gruppe an zwei internationalen Pharma-Lizenzkonferenzen teilgenommen. Sowohl auf der "Therapeutic Area Partnerships" (www.tapartnerships.com) in Philadelphia, USA, vom 3. bis 5. November 2008 als auch auf der "Pharma Venue" (www.pharmavenue.com) in Barcelona, Spanien, vom 10. - 11. November 2008 konnten zahlreiche Kontakte zu weiteren potentiellen Lizenznehmern geknüpft werden.
In über 20 Einzelgesprächen konnte das Management der MetrioPharm AG ihren Leitwirkstoff MP1021, ein Immunmodulator mit Wirkungsspektrum im Bereich antientzündlicher- und antiinfektiöser Krankheiten, präsentieren. Zu den Interessenten gehörten namhafte Unternehmen aus den USA und Europa sowie aus den Wachstumsmärkten Indien, China und Südamerika.
"Die hohe Nachfrage bestätigt das große Interesse an MP1021 auf dem derzeitigen Lizenzmarkt und somit unsere Strategie, Substanzen mit einem hohen Sicherheitsprofil und geringem Entwicklungsrisiko anzubieten. In Anbetracht des derzeitigen Markttrends, der sogenannten "De-Risking"-Strategie, hat die MetrioPharm AG den Begriff der "Compounds with Clinical Experience" (CCE) geprägt. Dieser Begriff beschreibt die Tatsache, das für alle in der MetrioPharm-Pipeline befindlichen Wirkstoffe zum Zeitpunkt der Einlizenzierung durch das Unternehmen bereits belastbare Daten aus klinischen Studien vorlagen. Dieses Vorgehen gewährleistet, neben der Einsparung von Kosten, insbesondere eine signifikante Steigerung der Erfolgswahrscheinlichkeit für die zukünftige Marktzulassung der Wirkstoffe und erhöht deren Attraktivität gegenüber potentiellen Lizenznehmern", so Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG.
Die Einsatzgebiete des Immunmodulators MP1021 liegen in erster Linie bei akuten und chronischen Entzündungen, im Bereich der Wundheilung, bei der Hepatitis B und C, sowie bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen, zu denen unter anderem Psoriasis (Schuppenflechte) oder Morbus Crohn zählen. | | | MetrioPharm AG: Neuausrichtung der Finanzkommunikation | | Zürich, 23.09.08: Die MetrioPharm AG, ein Biotechnologieunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Weiterentwicklung und Vermarktung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe im fortgeschrittenen Stadium, hat mit der Neuausrichtung ihrer Kapitalmarktkommunikation begonnen.
Als Unternehmen im Open Market ist der freiwillige Ausbau des Transparenzniveaus geplant. So sollen neben der Veröffentlichung von Geschäftsberichten auch Zwischenberichte nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS in deutsch und englisch erstellt werden. Über eine regelmäßige Berichterstattung in Form von Corporate News und Pressemeldungen beabsichtigt die MetrioPharm AG, ihre Aktionäre und Unternehmensinteressierte zeitnah und umfassend über laufende Ereignisse im Unternehmen zu informieren.
Mit der regelmäßigen Kommunikation und der Teilnahme an Kapitalmarktkonferenzen ab dem Jahr 2009 plant die Gesellschaft, ihre im Laufe der Zeit aufgebauten Investoren- und Pressekontakte weiter auszubauen und somit den Bekanntheitsgrad der Gesellschaft weiter zu erhöhen. Die MetrioPharm AG visiert eine offene und transparente Kapitalkommunikation an. Beraten wird Sie dabei seit September 2008 von der auf Kapitalmarktberatung und Investor Relations spezialisierten GFEI Gesellschaft für Effekteninformation mbH.
Die Verpflichtung der Close Brothers Seydler AG Wertpapierhandelsbank als Designated Sponsor wertet die Gesellschaft ebenfalls als Gewinn. Seit Anfang Juli 2008 stellt Close Brothers Seydler auf dem elektronischen Handelssystem Xetra durchgängig Kurse für die MetrioPharm-Aktie.
"Mit Close Brothers Seydler als Designated Sponsor und der GFEI als Kapitalmarktberatung haben wir einen wichtigen Schritt für eine erhöhte Liquidität der Aktie und nachhaltige Berichterstattung der MetrioPharm AG unternommen. Als Unternehmen im Open Market streben wir ein Transparenzniveau über dem des Entry Standards an und betrachten die Veröffentlichung des in kürze erscheinenden Zwischenberichts zum 30. September 2008 als erste Maßnahme für eine verbesserte Kommunikation", so Ekkehard Brysch, CEO der MetrioPharm AG.
Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukte sind der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen sowie Etomoxir zur Behandlung verschiedener Formen der Herzinsuffizienz. | | | MetrioPharm AG erwirbt Lizenzrechte für Etomoxir und Nachfolgesubstanzen | | Zürich, 25.06.08 - Die Schweizer MetrioPharm AG hat die Rechte an dem Wirkstoff Etomoxir sowie eine Reihe von Nachfolgesubstanzen der gleichen Klasse vollständig einlizenziert. Nach Erwerb der exklusiven Lizenzoption Ende 2007 wird Etomoxir nun offiziell als weitere Leitsubstanz, neben dem Immunmodulator MP1021, die Produktpipeline des Unternehmens erweitern.
Etomoxir, das zur Klasse der Oxirancarbonsäuren gehört, wurde ursprünglich zur Behandlung von Diabetes und Herzinsuffizienz entwickelt. Die spezifische Wirkung von Etomoxir liegt in der Hemmung des Enzyms CPT-1, das beim Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zelle) eine Rolle spielt. Fettsäuren sind die primäre Energiequelle für den Erhalt der Pumpleistung des Herzmuskels, wobei diese Energiegewinnung ebenfalls von einem ausreichenden Sauerstoffangebot abhängig ist. Etomoxir bewirkt durch die Hemmung des Fettsäuretransportes die Umstellung des Stoffwechsels auf die Nutzung von Glukose als primäre Energiequelle für den Herzmuskel. Der Vorteil ist, dass Glukose eine höhere Energieausbeute liefert als die Verbrennung von Fettsäuren und der Herzmuskel zur Erbringung der vorherigen Pumpleistung weniger Sauerstoff benötigt. Als Langzeitwirkung wurde eine Stärkung des Herzmuskels beobachtet, wie sie auch nach Ausdauersport eintritt.
Eine an anderer Stelle begonnene Entwicklung von Etomoxir als Medikament gegen Herzinsuffizienz wurde im Jahr 2002 frühzeitig abgebrochen, nachdem es bei 4 von über 200 untersuchten Patienten zu einer Erhöhung der Leberwerte gekommen war. Nachdem im Jahr 2007 die vollständigen Ergebnisse der damaligen Studie veröffentlicht wurden, hat die MetrioPharm AG mit Hilfe von erfahrenen Kardiologen und Pharmakologen eine Neubewertung des Wirkstoffes vorgenommen. Die Auswertung der heute verfügbaren Informationen hat ergeben, dass Etomoxir und die weiteren, jetzt von MetrioPharm einlizenzierten Nachfolgesubstanzen, ein hohes Potential bei der Behandlung der Herzmuskelinsuffizienz haben1,2,3.
Die Tatsache, dass in den Industrienationen weltweit 20 Millionen Menschen an Herzmuskelinsuffizienz erkrankt sind, verdeutlicht den dringenden Bedarf an neuen Therapieansätzen bei diesem Krankheitsbild4.
Weitere Einzelheiten zu dem erweiterten Entwicklungsprogramm der MetrioPharm AG hat der Verwaltungsrat für die am 30. Juni 2008 in Zürich stattfindende Generalversammlung angekündigt.
Quellen:
1 Lee, L. et al.; Metabolic manipulation in ischaemic heart disease, a novel approach to treatment. European Heart Journal (2004) 25, 634–641.
2 Morrow, D. and Givertz, M.; Modulation of Myocardial Energetics: Emerging Evidence for a Therapeutic Target in Cardiovascular Disease. Circulation (2005) 112, 3218-3221
3 Holubarsch, C. J. F. et al.; A double-blind randomized multicentre clinical trial to evaluate the efficacy and safety of two doses of etomoxir in comparison with placebo in patients with moderate congestive heart failure: the ERGO (etomoxir for the recovery of glucose oxidation) study. Clinical Science (2007) 113, 205-212
4 http://www.kardionet.de/herzschwaeche/haeufigkeit.php?site=13&sub_id=19
Über die MetrioPharm AG
Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Weiterentwicklung und Zulassung von kleinmolekularen Medikamenten in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien spezialisiert hat, für die in der Regel bereits positive Wirknachweise im Menschen vorliegen. Leitprodukte sind der Immunregulator MP1021 zur Behandlung von schweren Infektions- und Entzündungserkrankungen sowie Etomoxir zur Behandlung verschiedener Formen der Herzinsuffizienz.
| | | MetrioPharm beschließt Erweiterung der Entwicklungspipeline und erhält Lizenzoption | | Zürich, 07.11.2007 - Der Verwaltungsrat der MetrioPharm AG hat jetzt "grünes Licht" für den Start der strategischen Phase 2 des Businessplanes des Unternehmens gegeben. Das Entwicklungsprojekt MP 1021 liegt Anfang November exakt im Zeitplan, die Auswertung der klinischen Studien und die Vorbereitung der GMP-Produktion im kommenden Jahr verlaufen reibungslos. Zusätzlich zu MP 1021 sollen nun wie geplant weitere Wirkstoffe in die Entwicklung übernommen werden und der MetrioPharm AG zu einer optimalen Position im Lizenzmarkt für Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten verhelfen. Konkret wurde beschlossen, Lizenzverhandlungen über 2 weitere Medikamente aufzunehmen, die vom Business Development der MetrioPharm AG in den vergangenen Monaten bereits ausführlich geprüft worden sind. Eines dieser potentiellen Lizenzprodukte stammt aus dem Portfolio der Athenion AG. Darüber hinaus steht die MetrioPharm AG in Verhandlungen für ein weiteres Lizenzprodukt aus dem Bereich der Anti-Infektiva mit einem sehr großen Marktpotential. Auch hier handelt es sich um einen Wirkstoff in weit fortgeschrittenem Entwicklungsstadium, der im Ursprungsland bereits eine Zulassung hat.
"Bei dieser Lizenz sind wir allerdings nicht alleine im Ring. Wir wissen, dass es zwei weitere Interessenten gibt, nach unseren Informationen aus Israel und den USA. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Verhandlungen nicht ganz einfach werden, glauben aber, dass wir gute Argumente für unser Angebot haben" sagte Ekkehard Brysch, der für die Lizenzgeschäfte zuständige CFO der MetrioPharm AG vor Beginn der Lizenzgespräche in dieser Woche.
Nach Einschätzung von Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates und Leiter der wissenschaftlichen Entwicklungen der MetrioPharm AG, werden Lizenzen für weitere Wirkstoffe die Position der MetrioPharm AG als Spezialist für die Lizenz-Entwicklung von Medikamenten gegen Infektionskrankheiten deutlich stärken. "Natürlich ist und bleibt die Wirkstoffgruppe MP 1021 unser zentrales Entwicklungsprojekt, aber wir wollen unser Lizenzportfolio systematisch weiter ausbauen. Ziel ist eine breite, gestaffelte Entwicklungspipeline aus der wachsende Lizenzerlöse bei breiter gestreutem Risiko erzielt werden können" sagte er dazu nach einer Sitzung des Verwaltungsrates in Zürich. | | | Metriopharm AG eröffnet Repräsentanz in den USA | | Zürich, 29.10.2007, mit der Eröffnung einer eigenen Repräsentanz in den USA schafft die Metriopharm AG eine wichtige Voraussetzung für zukünftige Lizenzabschlüsse im weltweit größten Pharmamarkt USA. Die Metriopharm AG unterzeichnete in der vergangenen Woche alle notwendigen Verträge zur Eröffnung ihrer Geschäftsräume in Phoenix, Arizona. Als Leiter der Repräsentanz konnte Dr. Richard Melde gewonnen werden. Dr. Melde studierte Chemie und Medizin und besitzt einen Master in Business Administration. Dr. Melde verfügt über langjährige unternehmerische Erfahrung im US Gesundheitssystem, u. a. baute er die erste Kette von Notfallmedizinkliniken im Bundesstaat Arizona auf. Dr. Melde wird durch eine weitere Mitarbeiterin unterstützt. Der Standort Phoenix zeichnet sich durch eine relativ zentrale Lage zwischen Ost- und Westküste der USA aus. In den letzten Jahren haben sich dort zahlreiche prominente Pharmaunternehmen angesiedelt. Die Geschäftsführung der Metriopahrm AG wird, vertreten durch Herrn Ekkehard Brysch, die offizielle Eröffnung der Repräsentanz am 7. November 2007 in den USA vornehmen.
„Wir sind froh, mit Dr. Melde einen Leiter unserer US Repräsentanz gefunden zu haben der als Mediziner und Manager eine gleichermaßen erfolgreiche Laufbahn vorzuweisen hat. Dies wird uns helfen, unsere Präsenz und Sichtbarkeit auf dem wichtigen US Pharmalizenzmarkt deutlich zu erhöhen.“ kommentierte dazu Herr Ekkehard Brysch, CFO der MetrioPharm AG. | | | MP-1021 hat positiven Effekt auf die Regeneration von Lebergewebe | | In präklinischen Untersuchungen konnte ein stimulierender Einfluss von MP-1021 auf die Regeneration von Lebergewebe gezeigt werden. Die Versuche wurden durchgeführt, um weitere mögliche biologische Wirkungen des Medikamentes systematisch zu erforschen.
Ausgehend von der Beobachtung, dass sich bei einer Reihe von Patienten, welche im Rahmen einer Hepatitis-Therapie mit MP-1021 behandelt wurden, die biochemischen Indikatoren der Leberfunktion deutlich schneller normalisiert haben als ursprünglich erwartet, wurde die Frage untersucht, ob MP-1021 auch einen positiven Einfluss auf die Regeneration von nicht-zirrhotischem Lebergewebe hat.
Die Untersuchungen zeigten, dass MP-1021 in niedrigen Dosierungen einen ausgeprägt positiven Effekt auf die Regeneration von Lebergewebe hat. In MP-1021 behandeltem Lebergewebe fanden sich im Schnitt achtmal so viele mitotische (sich teilende) Leberzellen wie in unbehandelten Kontrollen. Innerhalb von 17 Stunden nahm die Masse an regeneriertem Gewebe nach MP-1021 Gabe um 30% gegenüber unbehandeltem Gewebe zu.
Eine verbesserte Regeneration von Lebergewebe könnte bei Erkrankungen eine Rolle spielen, bei denen Teile der Leber operativ entfernt werden müssen. Teilweise Resektionen der Leber sind bei Lebertumoren, Lebermetastasen oder parasitärem Befall der Leber (z.B. Fuchsbandwurm) oft unumgänglich. Eine verbesserte Regeneration des nach so einer Operation verbliebenen Lebergewebes könnte einen wichtigen Beitrag zur Nachsorge dieser Patienten darstellen und das therapeutische Anwendungsspektrum von MP-1021 um eine weitere Indikation bereichern.
Über die Metriopharm AG
Die Metriopharm AG ist ein Biotechnologie Unternehmen, das innovative Medikamente gegen Infektions- und Entzündungskrankheiten entwickelt. Moleküle aus der Entwicklungspipeline der Metriopharm AG, die zur patentierten Wirkstoffklasse MP-1000 gehören, können bei unterschiedlichsten infektiösen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Das breite Wirkungsprofil der Stoffklasse MP1000 wird dadurch erklärt, dass die biochemischen Interaktionen an einem zentralen Mechanismus des Immunsystems, den Makrophagen, stattfinden. Hyperaktivierte Makrophagen sind ein zentraler Faktor bei der chronischen Verlaufsform vieler infektiöser -, entzündlicher - und autoimmuner - Erkrankungen. Eine effektive Hemmung der überschießenden Makrophagenaktivierung stellt eine neuartige und hocheffektive Therapiemöglichkeit dar. | | | MP-1021 auch bei der Behandlung der gefährlichsten Hepatitisvariante - Hepatitis C - erfolgreich. | | Zürich/Berlin - Die Auswertung weiterer Ergebnisse einer in Russland
durchgeführten Studie zur Therapie verschiedener Formen der
Virushepatitis hat nun auch die hervorragende Wirksamkeit von MP-1021
bei der Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C bestätigt.
Nach den bereits bekannt gegebenen ermutigenden Studienergebnissen zur
Behandlung der chronischen Hepatitis B (Pressemitteilung vom
25.07.2007), war die Frage, ob MP-1021 auch bei dem aggressivsten der
bekannten Hepatitiserreger wirksam ist, von besonderer Bedeutung. Die
nun im Forschungs- und Entwicklungszentrum der MetrioPharm AG in
Hennigsdorf bei Berlin ausgewerteten Studienergebnisse zeigen, dass
MP-1021 die Therapiedauer bei der chronischen Hepatitis C (cHCV)
gegenüber der heute üblichen Standardtherapie erheblich verkürzt und
gleichzeitig die Erfolgsrate signifikant steigert. In der jetzt
ausgewerteten Studie wurde die Wirksamkeit einer 6-12 monatigen
Standardtherapie bestehend aus Nukleosidanaloga und symptomatischer
Behandlung mit einer Kombination aus Standardtherapie plus MP-1021 bei
Patienten mit chronischer und klinisch manifester Hepatitis-C der
Genotypen 1a und/oder 3a verglichen. Die hier vorgestellten Ergebnisse
beziehen sich auf einen Vergleich von MP-1021- zu Kontrollgruppe nach
50-tägiger Behandlungsdauer. Untersucht wurde, welche
Auswirkungen diese beiden Therapieformen auf den Verlauf von
Laborparametern und den klinischen Zustand der Patienten haben. Darüber
hinaus wurde der Effekt der Therapie auf wichtige Entzündungsmarker wie
TNF-alpha und Interleukin-1 untersucht. Bei 78% der Patienten aus
der MP-1021 Behandlungsgruppe kam es zu einer Normalisierung des
Bilirubinwertes und der Leberenzymwerte. Dieses Ergebnis konnte bei
keinem der Patienten aus der Kontrollgruppe erreicht werden. Bei
86% der Patienten aus der MP-1021 Gruppe kam es zu einer völligen
Remission des klinischen Beschwerdebildes (Müdigkeit, Abgeschlagenheit,
Übelkeit, Gelbsucht) gegenüber lediglich 12% in der Kontrollgruppe.
Auch bei der Kontrolle der entzündungsrelevanten Zytokine zeigte sich
ein signifikanter Vorteil der MP-1021 Kombinationstherapie. So konnte
der IL-1beta Spiegel in der MP-1021 Gruppe auf 38% und der TNF-alpha
Spiegel auf 16,5% der Werte der Kontrollgruppe gesenkt werden. Nachuntersuchungen
der Patienten im Abstand von 4 und 10 Monaten nach Therapieende
(entspr. ca. 6 und 12 Monaten nach Therapiebeginn) zeigten eine
anhaltende Stabilisierung oder weitere Verbesserung der klinischen
Befunde und Laborparameter in der MP-1021 Gruppe. „Der
Wirksamkeitsnachweis von MP-1021 bei der Therapie der chronischen
Hepatitis C hat selbst uns in seiner Eindeutigkeit überrascht. Diese
Erkrankung wird in ihrer Verbreitung und Brisanz außerhalb von
Fachkreisen noch weitgehend unterschätzt. Da die bestehenden und
derzeit in der EU zugelassenen Therapieverfahren langwierig, belastend
und bei vielen Betroffenen nicht wirksam sind, gewinnt im Licht dieser
Ergebnisse unser MP-1021 Hepatitisprogramm weiter an Bedeutung.“
kommentiert Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der
MetrioPharm AG die Studienergebnisse. Über Hepatitis C Infektionen Die
Hepatitis C Erkrankung wird durch ein auf dem Blutweg übertragenes
Virus verursacht. Es handelt es sich um eine Viruserkrankung die
weltweit vorkommt und eine große medizinische, epidemiologische und
gesundheitsökonomische Bedeutung hat. Im Gegensatz zur Hepatitis A und B ist keine Schutzimpfung verfügbar. HCV
ist weltweit verbreitet und 2-3 % der Weltbevölkerung sind chronisch
infiziert. Diese medizinische Verlaufsform bleibt auf Grund der
häufigen Beschwerdefreiheit über Jahre unentdeckt und führt bei
Nichtbehandlung zu lebensbedrohenden Folgeerkrankungen, wie der
Leberzirrhose und dem hepatozellulärem Karzinom. Experten
schätzen, dass in industrialisierten Ländern 20% der akuten
Leberentzündungen, 40% der Leberzirrhosen, 70-85% der chronischen
Leberentzündungen und 60% der Leberzelltumoren auf das Vorliegen eines
chronischen HCV Infektionsverlaufes zurückzuführen sind. Für die
medikamentöse Therapie stehen zurzeit zwei Substanzen mit antiviralen
Eigenschaften zur Verfügung: Interferon alpha und Ribavirin. Eine
Einzel- oder Kombinationstherapie ist langwierig und dauert i.d.R.
24-48 Wochen. Trotzdem liegen die Heilungschancen hierbei nur bei 50-75
%. Gerade die Interferontherapie kann mit erheblichen Nebenwirkungen
einhergehen. Erschwerend hinzu kommt die Kontraindikation bei
bestehenden Begleiterkrankungen wie z. B. Leberzirrhose im
fortgeschrittenen Stadium und Autoimmunerkrankungen. Über die Metriopharm AG Die
Metriopharm AG ist ein Biotechnologie Unternehmen, das innovative
Medikamente gegen Infektions- und Entzündungskrankheiten entwickelt.
Moleküle aus der Entwicklungspipeline der Metriopharm AG, die zur
patentierten Wirkstoffklasse MP-1000 gehören, können bei
unterschiedlichsten infektiösen und entzündlichen Erkrankungen
eingesetzt werden. Das breite Wirkungsprofil der Stoffklasse MP1000
wird dadurch erklärt, dass die biochemischen Interaktionen an einem
zentralen Mechanismus des Immunsystems, den Makrophagen, stattfinden.
Hyperaktivierte Makrophagen sind ein zentraler Faktor bei der
chronischen Verlaufsform vieler infektiöser -, entzündlicher - und
autoimmuner - Erkrankungen. Eine effektive Hemmung der überschießenden
Makrophagenaktivierung stellt eine neuartige und hocheffektive
Therapiemöglichkeit dar. Quellen: Robert Koch Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 15, Hepatits C | | | MetrioPharm nimmt elektronisches Zulassungssystem in Betrieb | | Zürich/Berlin, Die MetrioPharm AG investiert einen sechsstelligen
Betrag in ein modernes elektronisches Dokumentenmanagement-System im
Bereich der Pharma-Entwicklung und Zulassung. Mit der Einführung von
BM-Windream kann die gesamte Forschungs- und Entwicklungsdokumentation
entsprechend den hohen Anforderungen der internationalen
Zulassungsbehörden direkt elektronisch erfasst und weiter bearbeitet
werden. Diese neu eingeführte Technologie spart Zeit und wertvolle
Personalressourcen bei pharmazeutischen Entwicklungsprojekten und
verkürzt die Bearbeitungszeiten der Zulassungsbehörden. Die MetrioPharm
AG hat damit einen weiteren konsequenten Schritt hin zu schnellen und
optimierten Entwicklungszyklen getan. Dieser Zeitvorteil kann den Wert
einer Lizenz wesentlich erhöhen. | | | Verbessertes Produktionsverfahren für MP-1021 | | Die MetrioPharm AG hat am 7. August 2007 eine erweiterte Technologie-Kooperation mit ihren russischen Partnern für die Produktion des Wirkstoffes MP-1021 vereinbart. MP-1021 wird zurzeit von den russischen Entwicklern im sogenannten Technikumsmaßstab für den russischen Markt produziert. Bereits im April hatte die MetrioPharm AG den Auftrag seitens der russischen Partner erhalten, die Produktion von MP-1021 entsprechend internationaler cGMP Qualitätsstandards in Westeuropa aufzubauen, und damit auch den russischen Markt zu versorgen. Für die damit verbundenen gestiegenen Substanzmengen wird das Produktionsverfahren durch die MetrioPharm vom Technikums- auf den vollen Produktionsmaßstab erweitert. Parallel zur laufenden Produktion in Russland ist von den dortigen Partnern nun ein verbessertes Produktionsverfahren entwickelt worden, dass die Ausbeute von hochreinem MP-1021 deutlich steigert. Die jetzt vereinbarte Kooperation sichert MetrioPharm die Übernahme dieser verbesserten Technologie für die eigene GMP Produktion von MP-1021.
"Die jetzt vereinbarte erweiterte Technologie-Kooperation bedeutet einen signifikanten Kostenvorteil bei der Produktion von MP-1021. Wir erwarten, dass sich dieser Kostenvorteil schon bei der Produktion unserer Prüfpräparate positiv bemerkbar macht. Das neue Verfahren stellt ein zusätzliches, wertvolles Asset für die MetrioPharm bei zukünftigen Lizenzgeschäften dar." kommentierte Dr. Wolfgang Brysch, Präsident des Verwaltungsrates der MetrioPharm AG, die Kooperationsvereinbarung. | | | Klinische Studie mit MP-1021 bei chronischer Hepatitis B erfolgreich | | In einer ersten klinischen Studie zur chronischen Hepatitis B Infektion (cHBV) konnte die Wirksamkeit und Sicherheit von MP1021 gezeigt werden. Die MetrioPharm AG hat die Ergebnisse der Studie jetzt in Auszügen veröffentlicht und die ausführlichen Studienunterlagen den Unternehmen, mit denen bereits Lizenzgespräche geführt werden zugänglich gemacht.
Das Ziel der in Russland durchgeführten klinischen Phase II - Studie mit chronisch HBV infizierten Patienten war der Vergleich der Standardtherapie (unter Verwendung von Nukleosidanaloga) mit dem Biological Response Modifier MP1021 der MetrioPharm AG. Bei den Patienten der Studien wurden zu Therapiebeginn die für Entzündungen typischen Veränderungen der Leberenzymwerte, der immunologischen Parameter sowie der Begleitsymptomatik diagnostiziert. Die Patienten wurden dann in zwei Gruppen unterteilt und mit MP1021 bzw. mit der Standardtherapie (Kontrollgruppe) behandelt. Bei den Patienten der MP1021 Behandlungsgruppe besserte sich die Begleitsymptomatik bereits innerhalb weniger Tage nach Behandlungsbeginn. Nach Abschluss der Behandlung waren diese Patienten alle beschwerdefrei und die untersuchten immunologischen Parameter im Normbereich. Die Leberwerte normalisierten sich innerhalb der anschließenden 6-monatigen Beobachtungszeit.
Bei den mit der Standardtherapie behandelten Patienten der Kontrollgruppe wurde zwar eine leichte Verbesserung gegenüber der Ausgangssituation, aber keine erfolgreiche Therapie nachgewiesen.
Die positiven Studienergebnisse veranlassen die MetrioPharm AG dazu, für weitere bereits vorbereitete bzw. laufende Studien bei relevanten Infektionserkrankungen der Leber und des Gastrointestinaltrakts jetzt zusätzliche finanzielle Mittel bereit zu stellen. Auch ein Teil der vor kurzem zugesagten EU Fördermittel wird für diese Studien eingesetzt werden.
Über Hepatitis B Infektionen Bei der Hepatits B handelt es sich um eine Viruserkrankung, die weltweit vorkommt. Trotz der Verfügbarkeit eines Impfstoffes, sind weltweit etwa 300-420 Millionen Menschen (5-7% der Weltbevölkerung) chronisch mit dem Hepatits-B-Virus (HBV) infiziert. Bei der Nichtbehandlung der chronischen HBV Infektion kann es zu lebensbedrohenden Folgeerkrankungen, wie der Leberzirrhose und dem hepatozellulärem Karzinom (Leberkrebs) kommen.
Es wird angenommen dass weltweit 30% der Fälle von Leberzirrhose und 53% der Fälle von hepatozellulärem Karzinom durch das Hepatitis B Virus verursacht werden. Dies führt jährlich weltweit bis zu einer Million Todesfälle. Die HBV Infektion kann in einer akuten oder chronischen Verlaufsform auftreten. Bei der akuten Infektion wird eine Selbstheilung in bis zu 90-95% der Fälle beobachtet. Die chronische Hepatitis B Infektion muss jedoch behandelt werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Hierzu stehen bisher Medikamente aus den Wirkstoffgruppen der Zytokine und der Nukleosidanaloga zur Verfügung. Diese Medikationen führen in der Regel zu einer Abschwächung des chronischen Verlaufs und einer Minderung der Spätfolgen einer HBV Infektion, aber nicht zu einer vollständigen Ausheilung (kurative Wirkung).
Über die MetrioPharm AG Die MetrioPharm AG ist ein Biotechnologie Unternehmen, das innovative Medikamente gegen Infektions- und Entzündungskrankheiten entwickelt. Moleküle wie MP-1021, die zur patentierten Wirkstoffklasse MP-1000 gehören, können bei unterschiedlichsten infektiösen und entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Das breite Wirkungsprofil der Stoffklasse MP1000 wird dadurch erklärt, dass die biochemischen Interaktionen an einem zentralen Mechanismus des Immunsystems, den Makrophagen, stattfinden. Hyperaktivierte Makrophagen sind ein zentraler Faktor bei der chronischen Verlaufsform vieler infektiöser -, entzündlicher - und autoimmuner - Erkrankungen. Eine effektive Hemmung der überschießenden Makrophagenaktivierung stellt eine neuartige und hocheffektive Therapiemöglichkeit dar.
Quellen: Robert Koch Institut, Epidemiologisches Bulletin 17. November 2006, Nr. 46 Sameer P and David H: Hepatocellular Cancer: A Guide for the Internist, The American Journal of Medicine (2007) 120, 194-202 | |
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